Xenoblade Chronicles: Definitive Edition - mit unseren Tipps startet ihr perfekt ins Abenteuer

Tipp Antonia Dreßler Lukas Schmid
Auf Shulk und Melia ist nicht immer Verlass, wenn man sie im Kampf von der KI steuern lässt.
Quelle: PC Games

Für den Start in die heißersehnte Neuauflage von Xenoblade Chronicles haben wir für euch die perfekten Einstiegstipps gesammelt. Ihr wisst nicht so recht, wie ihr eure Gruppe zusammensetzen sollt? Wofür die neuen Features genau sind? Oder ihr wollt im Kampf einfach mehr Schaden austeilen? Wir helfen euch auf die Sprünge und haben auch ein paar Tipps, die später im Spiel und in der neuen Zusatzhandlung hilfreich sind.

Mit der Definitive Edition von Xenoblade Chronicles ist nun der heißerwartete Remaster des JRPG-Klassikers für die Nintendo Switch erschienen. Neben einem Grafik-Update wartet der Titel mit zusätzlichen Features und einer neuen Handlung auf, die an die originale Geschichte von Xenoblade Chronicles anschließt. Die fantastische Story und riesige Spielwelt kommt allerdings mit komplexen Systemen daher, in die man sich als Neueinsteiger erst einmal einarbeiten muss.

Wir haben für euch daher ein paar Tipps gesammelt, die euch helfen, mit neuen und alten Features zurechtzukommen. Neben Tipps zur Gruppenzusammensetzung und was man bei Nebenquests beachten sollte, verraten wir euch auch einiges zu den neuen Features und der Zusatzhandlung "die verbundene Zukunft".

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Welchen Charakter sollte ich selbst steuern?

Während ihr Xenoblade Chronicles spielt, wird euch auffallen, dass eure Gruppe immer weiter wächst. Da ihr immer nur ein Mitglied eurer Party selbst steuern könnt, müsst ihr euch bei euren Kampfgefährten auf die KI des Spiels verlassen. Während das für die meisten Charaktere sehr gut funktioniert, gibt es dennoch ein paar Ausnahmen. So ist der Protagonist Shulk als Damage Dealer darauf spezialisiert, von Hinten gewaltigen Schaden auszuteilen und kann mit seinem Schwert ein paar nützliche Verzauberungen wirken, die der Gruppe hilfreiche Boni geben. Lässt man ihn auf sich gestellt, um einen anderen Charakter zu spielen, zieht er schnell die Wut der Gegner auf sich. Statt die Gruppe zu buffen, liegt er dann zumeist am Boden und wartet auf Hilfe. Ähnlich blöd stellt sich Melia an. Die Zauberin, die sich euch relativ spät anschließt, hat ein paar sehr starke Angriffe in petto. Darüber hinaus liegt ihr Fokus aber darauf, die Gruppe mit mächtigen Zaubern zu stärken. Durch bis zu drei Auren kann sie zum Beispiel den Schaden und die Ausweichrate der Gruppe erhöhen und sogar für dauerhafte Heilung sorgen. Ihre implementierte KI ist aber leider der Meinung, möglichst viel Schaden und Wut auf sich zu ziehen, wodurch Melia meistens das gleiche Schicksal wie Shulk widerfährt. Von den beiden Troublemakern mal abgesehen, können alle anderen Gruppenmitglieder bedenkenlos ihrem Schicksal überlassen werden.

Charakterleitfäden in den Tutorials

Unter den Tutorials finden sich auch wertvolle Taktikleitfäden, zu allen steuerbaren Charakteren. Quelle: PC Games Unter den Tutorials finden sich auch wertvolle Taktikleitfäden, zu allen steuerbaren Charakteren. Wer die Option nicht manuell ausstellt, wird fortwährend mit Tipps- und Tutorialfenstern überhäuft, die jedes Mal auftauchen, wenn man einen erklärungswürdigen Effekt aktiviert. Die relevanten Charakterleitfäden gehen dabei schnell unter. Wer sich die Mühe macht, das Tutorial-Menü zu öffnen, findet dort für jedes Gruppenmitglied einen Dialog, indem seine Fähigkeiten und seine Kampfrolle erklärt werden. So erfährt man über Dunban, dass er trotz weniger Lebenspunkte ein Tank ist und nur durch seine hohe Ausweichrate wenig Schaden nimmt. Dementsprechend könnt ihr ihn mit den richtigen Ausrüstungsgegenständen und Juwelen unterstützen. Neben der Info, wie ihr einen Charakter spielen sollt, gibt euch das außerdem einen Überblick über sinnvolle Gruppenkonstellationen.

Versteckte Talente

Jedes Gruppenmitglied, das sich zu euch gesellt, hat drei Talentbäume, die sich aus dessen Charaktereigenschaften zusammensetzen. Wenn ihr einen Aspekt der Bäume aktiviert, levelt dieser eigenständig mit und schaltet so dauerhafte Boni frei, die mit anderen Gruppenmitgliedern aufgrund ihres Harmoniewertes geteilt werden können. Was einem das Spiel nicht mitteilt, ist, dass es noch zusätzliche, versteckte Charaktereigenschaften für jeden Charakter gibt, die man erst aufdecken muss, um weitere Talentbäume freizuschalten. Ab Mitte der Handlung findet ihr so einen vierten und im Endgame einen fünften Talentbaum. Aufdecken könnt ihr die Talente durch spezielle Nebenquests. Da diese nicht markiert sind, müssen sie mehr durch Zufall gefunden werden.

Angriffsketten richtig eingesetzt

Mit der richtigen Positionierung lässt sich das Maximum an Schaden aus Angriffsketten rausholen. Quelle: PC Games Mit der richtigen Positionierung lässt sich das Maximum an Schaden aus Angriffsketten rausholen. Ab zwei aktiven Gruppenmitgliedern könnt ihr sogenannte Angriffsketten einsetzen, mit denen man erheblichen Schaden machen kann. Reihum darf man für jeden Charakter eine Technik benutzen, unabhängig von ihrer Abklingzeit. Um den Spezialangriff zu aktivieren, muss man vorher die Mutanzeige füllen. Das geschieht durch automatisch generierte Zurufe oder durch Chancetechniken: Angriffe, die mehr Schaden machen, wenn man in einer bestimmten Position zum Gegner steht. Auch während einer Angriffskette kann man mit einer Chancetechnik Mut generieren und zusätzlichen Schaden austeilen, allerdings ist es nicht möglich, zu laufen. Bevor man also eine Kette startet, sollte man sich richtig positionieren, zum Beispiel hinter dem Monster. Der Mut, den ihr in dieser Zeit sammelt, verlängert eure Kette zwar nicht, sorgt aber dafür, dass ihr die nächste Kette wesentlich früher einsetzen könnt.

Die Möglichkeit, eine Angriffskette zu starten, wird durch blaue Linien zwischen den aktiven Partymitgliedern angezeigt. Später im Spiel tauchen aber auch rote Linien auf. Hier müsst ihr vorsichtig sein, denn sie zeigen, dass eure Gegner nun eine Angriffskette starten können. Das gilt im Prinzip für alle Gegner, die eine Waffe halten können. Auf die trefft ihr ab Mitte des Spiels. Wird die gegnerische Angriffskette aktiviert, könnt ihr euch währenddessen nicht bewegen und müsst schweigend zusehen, wie ihr vermöbelt werdet. Im Gegensatz zu euch können die Gegner ihre Kette aber nicht verlängern. Trotzdem solltet ihr euch angewöhnen, einen Gegner nach dem anderen umzuhauen, statt den Schaden auf alle zu verteilen, damit ihr in so einem Fall weniger Schaden davontragt.

Ponspektoren-Zusammenschläge

Im Zusatzkapitel ändern sich ein paar grundlegende Mechaniken. So fallen Angriffsketten und die Mutanzeige weg. Stattdessen findet man nun Ponspektoren, die einen begleiten, sobald man eine persönliche Quest für sie erfüllt. Die insgesamt zwölf neuen Gefährten teilen sich in drei Kategorien ein, die mit heilenden (blau), schwächenden (gelb) und offensiven (rot) Eigenschaften daherkommen und euch im Kampf unterstützen. Durch Zurufe und Chanceattacken erhöht ihr nun den Ponpektorenmut. Habt ihr von jeder Kategorie mindestens einen Ponspektor und ist die Mutanzeige komplett gefüllt, könnt ihr einen von drei Zusammenschlägen starten. Entweder ihr macht viel Schaden auf einen Gegner, betäubt alle Feinde oder heilt die Gruppe. Durch mehrmaliges "B"-Drücken macht ihr Bonusschaden, der die meisten Gegner sofort zur Strecke bringt. Je mehr Ponspektoren ihr habt, desto stärker seid ihr, daher lohnt es sich, möglichst schnell alle zu sammeln.

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