Lohnt sich der Nachfolger von Tournament of Champions
Quelle: Computec
Bei diesem Cash Game abseits der WSOP geben sich viele Stars die Ehre.
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Poker wirkt auf Außenstehende oft langweilig, sofern es sich nicht um Strip-Poker handelt. Keine Sorge, den elffachen World-Series-Gewinner Phil Hellmuth müssen Sie nicht in Unterhosen ertragen. In World Series of Poker 2008 spielen Sie die Pokerturniere im Karrieremodus. Über das virtuelle Jahr verteilt bestreiten Sie über 50 Turniere, die im Rio Hotel in Las Vegas stattfinden.
Da für ein einziges Turnier viele Stunden draufgehen, dürfen Sie jederzeit aufstehen und später an der gleichen Stelle weiterspielen. Wartezeiten werden mit einer stets einblendbaren Partie Blackjack überbrückt. Vorbildlich.
Hold 'em dominiert
Die derzeit populären Texas- sowie Omaha-Hold-'em-Spielarten dominieren auch im Spiel. Das klassische Five Card Draw mit fünf verdeckten Karten suchen Sie vergebens. Dafür werden noch die Spielarten Razz und Seven Stud in mehreren Varianten geboten. Neben den Turnieren können Sie Ihr Guthaben in privaten Pokerrunden aufstocken. Aussagen über die künstliche Intelligenz sind schwer zu treffen, doch gelingt die Illusion, man spiele gegen reale Spieler. Dafür wirken die vorgefertigten Gesichter noch immer puppenhaft. Unscharfe Videos versuchen die Atmosphäre im Rio Hotel einzufangen.
Neu ist, dass man durch freischaltbare Objekte ein Pokerzimmer einrichten kann. Atmosphärisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger jedoch kaum etwas getan. Noch immer besteht die Kulisse hinter den Pokertischen aus statischen Hintergründen.
