Warriors Orochi

Test Horst Heindl

In diesem Japano-Actionspiel werden Massenschlachten auf eine ganz besondere Weise zelebriert.

Das Prinzip „einer gegen alle“ 
ist seit jeher Kern der Spielreihe. Das Prinzip „einer gegen alle“ ist seit jeher Kern der Spielreihe. Konfuzius sagt: "Wenn du dich erneuern möchtest, tu es jeden Tag." Hätten sich die Entwickler des Action-Rollenspiels Warriors Orochi an dieses Zitat gehalten, das Spiel hätte ein neues Grafikgewand und eine neue künstliche Intelligenz erhalten. Alteingesessene Warriors-Spieler lassen sich davon nicht abschrecken. Diese erhalten eine Mischung aus Dynasty- und Samurai Warriors, denn neben den chinesischen Kriegerclans Shu, Wei und Wu ist mit den japanischen Rittern eine weitere spielbare Fraktion vorhanden. In der fiktiven Story geht es diesmal dem bösen Schlangengott Orochi an den Kragen.

Mit einer drei Mann starken Truppe werden wie gehabt ganze Armeen mit Zweihandwaffen und Musou-Spe­zialattacken niedergemacht. Beschleunigen lassen sich die Kämpfe, indem man sich auf die gegnerischen Befehlshaber konzentriert. Ein wenig taktisch wird's, wenn feindliche Techniker eine Brücke bauen, um das eigene Hauptquartier anzugreifen. Schlaue warten auf der anderen Seite und machen auf der engen Brücke den Feinden den Garaus. Schnelle töten rechtzeitig die Techniker. Nach der Schlacht werden Erfahrungspunkte an die eigenen Recken verteilt. (hoh)

Wertung zu Warriors Orochi (X360)

Wertung:

60 /10
Pro & Contra
77 spielbare CharaktereTaktische Entscheidungen möglich
Ödes GegnergemetzelSeichte HandlungVerwirrende Innenareale
Fazit

Im Mangastil gehaltenes Actionspiel von gestern mit Grafik von vorgestern. Fans der Reihe werden nicht enttäuscht, alle anderen schon.

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