WWE WrestleMania 21

Test Christian Schönlein

Der Undertaker poliert seinem Gegner im wahrsten Sinne des Wortes die Fresse. Der Undertaker poliert seinem Gegner im wahrsten Sinne des Wortes die Fresse. Während PS2-Besitzer in regelmäßigen Abständen unter anderem mit neuen Ablegern der exklusiven Smack Down!-Serie verwöhnt werden, herrscht auf der Xbox noch immer Ebbe, was das Wrestling-Genre angeht. THQ schafft Abhilfe und präsentiert mit WWE Wrestlemania 21 nun einen der umfangreichsten Genrevertreter.

Neben Standardkämpfen finden Sie allerlei Arten von Modi wie den Royal Rumble, Cage-Matches oder unseren Favoriten Bra & Panties, bei dem sich zwei Kontrahentinnen die Klamotten vom Leib reißen müssen. Einen Story-Modus, in dem Sie mit einem selbst kreierten Wrestler in den Ring steigen, gibt es ebenfalls. Die Sache hat allerdings einen Haken: Das Gameplay kann nicht so recht mithalten.

Auf Kollisionskurs

Während im Hintergrund der erste Kämpfer den Ring 
verlässt, bearbeiten wir noch einen Gegner. Während im Hintergrund der erste Kämpfer den Ring verlässt, bearbeiten wir noch einen Gegner. Die Steuerung ist dabei eigentlich relativ simpel. Mit der A- und der B-Taste führen Sie je zwei verschiedene Arten von Grapples aus, je nachdem, ob Sie die Taste antippen oder gedrückt halten. Aus einem solchen Grapple heraus können Sie dann in Kombination mit dem Analogstick verschiedene Würfe ausführen. Mit den Schultertasten können Sie verschiedene Konter ansetzen.

Wann der richtige Moment für solch eine Konterattacke gekommen ist, sehen Sie anhand eines kleinen Symbols neben Ihrer Energieleiste. Leider spielt die Kollisionsabfrage nicht immer mit und macht die eingängige Steuerung ziemlich nutzlos. Da passiert es schon mal, dass Ihr Kämpfer sich auf seinen Gegner werfen will, durch diesen hindurchplumpst und sich dann vor Schmerz auf dem Boden wälzt.

So eine Chance lassen sich dann nicht einmal die recht doofen KI-Gegner entgehen, die ansonsten eigentlich recht unmotiviert wrestlen. Besonders in Matches, in denen sich mehr als zwei Kämpfer im Ring befinden, steht einer dieser fast immer irgendwo herum und sieht dem Treiben gelangweilt zu. In den Ladder- und Cage-Matches, in denen Sie eine Leiter hochsteigen oder aus dem Käfig herausklettern müssen, leisten Ihre Gegner ebenfalls nur wenig Widerstand.

Schöner, starker Mann

In den "Bra & Panties"-Matches reißen sich die Damen gegenseitig die Kleider vom Leib. In den "Bra & Panties"-Matches reißen sich die Damen gegenseitig die Kleider vom Leib. Zumindest sieht der Titel aber gar nicht mal schlecht aus. Die Kämpfer sind gut ausmodelliert und sehen den echten Vorbildern sehr ähnlich. Die Animationen sind dank Motion Capturing ebenfalls ordentlich. Nur das Publikum ist ein echter Weggucker. Dafür ist die Musikuntermalung wiederum sehr passend - und dank der Möglichkeit, eigene Musik ins Spiel zu laden, können Sie die Einmärsche der Kämpfer noch ein Stück besser gestalten.

So richtig misslungen ist aus technischer Sicht die Menüführung. Diese ist verschachtelt und gibt keinerlei Auskunft darüber, was Sie überhaupt gerade machen. Falls Ihnen ein Spielmodus unbekannt ist, werden Sie keine helfende Erklärung finden, und im Charakter-Editor gibt es nicht einmal eine Vorschau für die anwählbaren Gegenstände.

Bildergalerie

Wertung zu WWE WrestleMania 21 (XB)

Wertung:

68 /10
Fazit

Wrestlemania 21 hat viele gute Ansätze. Das vorhandene Potenzial wird aber nicht ausgeschöpft.

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