Ein Besuch in der Waschanlage wäre angebracht.
Im Gegensatz zu den meisten Rennspielen prescht ihr bei V-Rally 3 permanent alleine auf Zeit durch die Pampa. Wählen dürft ihr zwischen zwei unterschiedlichen Spielmodi. Entweder entscheidet ihr euch für Einzelrennen oder ihr versucht gleich im V-Rally-Modus Karriere zu machen. Um hier über zahlreiche Strecken in sechs verschiedenen Ländern zu heizen, dürft ihr z. B. in einem Subaru Impreza, einem Citroen Saxo oder einem Ford Puma Platz nehmen. Angemessene Rennerfolge werden mit einem Aufstieg aus der 1,6-Liter- in die 2,0-Liter-Liga belohnt. Durch nette Details wie winkende Zuschauer oder sogar kreuzende Rehe macht das Spiel grafisch zwar einen guten Eindruck, allerdings hinterlässt die Steuerung einen faden Beigeschmack. Trotz vie-ler Einstellungsmöglichkeiten wie Aufhängung, Reifendruck, Lenksensibilität etc. reagieren die Boliden zu sensibel und unpräzise. Ungewolltes Wegdriften oder Überschläge sind daher keine Seltenheit. Allzu schnell kommt man so in den Genuss des gelungenen Schadensmodells. Die Fahrzeuge strotzen nach einigen Runden nicht nur vor Dreck, sondern weisen auch Schäden wie
z. B. kaputte Windschutzscheiben oder herunterhängende, klappernde Stoßstangen auf.
