UFC 3 im Test: Spielmodi und Fazit
Test
Kampfsportfreunde haben sich den 2. Februar schon dick im Kalender angestrichen, denn dann erscheint mit UFC 3 EAs neueste Mixed-Martial-Arts-Simulation. Wir haben die fertige PS4-Version bereits ausgiebig gespielt und verraten euch in unserem Test, ob der Titel die nervigen Balancing-Probleme der Beta hinter sich gelassen hat.
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UFC 3 im Test: Abwechslung im Achteck
Das mag sich ganz schlimm anhören, doch UFC 3 macht trotzdem jede Menge Spaß, obwohl es eben bei einigen Punkten ziemlich hakt. Dies liegt vor allem auch an den vielen abwechslungsreichen Spielmodi. Natürlich dürft ihr unter "Jetzt kämpfen" mal eben einen Schaukampf gegen die KI oder einen Freund austragen und online ein paar schnelle Matches zocken, doch der Titel hat noch ein paar richtige Spielspaßgaranten im Gepäck. So ist auch wieder der launige Knockout-Modus aus dem Vorgänger dabei, wo ihr im Best-of-3, -5 oder -7 darum kämpft, wer die meisten Knockouts sammelt. Der Modus ist super kurzweilig und wird bei eingeschalteter englischer Audiospur von niemand Geringerem als Snoop Dogg mit reichlich blöden Sprüchen kommentiert.
Quelle: PC Games
Die Modelle der Kämpfer sehen absolut hervorragend aus. Auch die Verletzungen werden realistisch dargestellt. Aua!
Überhaupt empfehlen wir euch den englischen Kommentar. Das deutsche Duo plappert zwar recht nett, doch viel zu oft passen die Aussagen nicht zu dem Geschehen auf dem Bildschirm. Doch zurück zu den Spielmodi. Nun dürft ihr auch die neuen Optionen Submission-Showdown sowie Stand and Bang auswählen. Beim Showdown geht es allein um den Bodenkampf und ihr sollt innerhalb eines Zeitlimits euren Kontrahenten so oft wie möglich zur Aufgabe bringen. Bei Stand and Bang kämpft ihr hingegen ausschließlich im Stand.
Zudem dürft ihr auch eigene Turniere entwerfen oder Großveranstaltungen erstellen. Hier dürft ihr die Matches festlegen sowie einstellen, ob es sich dabei um Titelkämpfe handelt, welcher Ringrichter den Fight leitet oder in welcher Halle das Event stattfindet. Sehr schön: Ihr dürft sogar festlegen, ob nach Stand-and-Bang-Regeln gekämpft wird und ob die Gewichtsklassen strikt eingehalten werden müssen oder gar vermischt werden können. So werden einige Kämpfe möglich, die wir in der Realität vielleicht nie zu sehen kriegen werden.
Quelle: PC Games
Im Karrieremodus arbeitet ihr euch langsam zum Titelkampf hoch. Zudem gibt es nun mehr Zwischensequenzen vom Wiegen oder von Pressekonferenzen.
UFC 3 im Test: Kartenspieler
Für die größte Langzeitmotivation dürften jedoch Ultimate Team und der Karrieremodus sorgen. Im Ultimate Team zieht ihr verschiedene Kartenpakete, die Kämpfer, Boosts oder Aktionen wie Superman- oder Overhead-Punches, mit denen ihr eure verschiedenen Fighter ausstatten könnt. Striker haben natürlich mehr freie Slots für Punches, während Grappler sich eben mit mehr BJJ-Manövern ausrüsten dürfen. Ultimate Team darf sowohl online als auch in einer Singleplayer-Variante gezockt werden. Bislang macht uns der Modus viel Spaß, jedoch kann man vor dem Release noch schlecht sagen, ob das Balancing komplett gelungen ist oder Leute, die Echtgeld investieren, klare Vorteile haben werden. Sollte dies der Fall sein, werden wir diesen Test nachträglich noch aktualisieren.
UFC 3 im Test: Zwischen Training und Hype
Quelle: PC Games
Die Schläge und Tritte der Fighter wirken nun noch wuchtiger. Noch nie waren Knockouts so befriedigend wie im aktuellen Ableger.
Der erneuerte Karrieremodus ist jedenfalls jetzt schon sehr gut und wie das komplette Spiel hervorragend präsentiert. Immer wieder lockern coole Zwischensequenzen von Pressekonferenzen oder dem Wiegen den Spielverlauf auf und sogar kurze Filmclips gibt es zu sehen, die auf euren Karriereweg eingehen. Ihr fangt zunächst in einer kleinen MMA-Liga an, gelangt dann zur UFC und setzt euch mit eurem selbst gebastelten oder vorgefertigten Kämpfer das Ziel, der Beste aller Zeiten zu werden.
Hierfür simuliert ihr in verschiedenen Gyms Trainingseinheiten, steigert eure Fitness beim Sparring oder meistert verschiedene Aufgaben gegen eure Trainer, um neue Techniken oder Boni wie mehr Kraft im Ground and Pound oder stärkere Headkicks freizuschalten. Zudem füttert ihr euer Social-Media-Konto, um die Zuschauer auf euren bevorstehenden Kampf zu hypen, und liefert euch ein paar Wortgefechte mit eurem aktuellen Rivalen. Insgesamt eine gelungene Frischzellenkur für den Karrieremodus.
