Twin Caliber

Test

Ein Bulle und ein Knastbruder müssen sich aus unerfindlichen Gründen durch Horden von Zombies schießen. Die Kamera folgt dabei automatisch den Bewegungen der Protagonisten, für den Spieler geht es lediglich darum, die Schussrichtung zu definieren. Das originelle Prinzip, mit den beiden Analog-Sticks die zwei Arme der zu steuernden Figur unabhängig voneinander zu kontrollieren, sorgt für Verwirrung. Ein gelber und ein grüner "Punktstrahl" zeigen die Richtung an, trotzdem ballert man große Teile der Munition in die hässliche Landschaft. Überhaupt ist es erstaunlich, wie unansehnlich das Spiel ist. Matschige Texturen, lachhafte Animationen und ein indiskutables Kamerasystem legen die Vermutung nahe, dass hier Praktikanten ein Spiel nach ihren Wünschen gestalten durften. Denen ging es dann wohl in erster Linie um viel Blut, was in der deutschen Fassung allerdings eingeschwärzt wurde. Dadurch sehen die feschen Sterbeanimationen immer so aus, als würde man als militanter Nichtraucher, teerschwarze Lungen in der Gegend verteilen. Wenigstens kann man die Waffen auch "zusammenlegen" und so mit beiden Wummen in die gleiche Richtung zielen.

Artikel teilen

Per E-Mail versenden

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 08/2026 PCGH Magazin 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk