Das Wasser wirkt weitaus plastischer, als bei den Konkurrenztiteln.
Wellen gibt es wie Sand am Meer. Wer jedoch die perfekte Welle sucht, wird vielleicht bei Transworld Surf fündig, denn der Titel ist das erste Surfspiel auf der PS2, das nicht völliger Schrott ist. Dreizehn lizenzierte Surfprofis stehen Ihnen als Charaktere zur Auswahl, mit denen Sie an elf Stränden durch die Brandung pflügen können. Das Surfen selbst läuft ab, wie gewohnt: Man paddelt zu einer Welle, schwingt sich aufs Brett und los geht's. Und eben da geht es dem Spiel, wie der Konkurrenz. Sie fahren vor einer Welle her, die immer gleich aussieht, und das ist am Bildschirm eben auf Dauer etwas eintönig. Eine Weile macht es aber Spaß. Die Steuerung ist relativ einfach gehalten und Ihr Surfer reagiert in den meisten Fällen prompt. Wirklich störend ist vor allem, dass es nur eine Kameraperspektive gibt, die beim Absprung nicht immer die nötige Übersicht gewährt. Allgemein ist die Optik nicht umwerfend. Alles wirkt ein wenig blass und verwaschen. Dazu kommen immer wieder kleine Ruckler und Geschwindigkeitseinbrüche.
