Transformers: Untergang von Cybertron im Test für PS3 und Xbox 360 - Sprechende Roboter, die sich wie Menschen benehmen? Klingt albern, macht als Videospiel aber erstaunlich viel Spaß! In unserem Test verraten wir euch, was uns an Transformers: Untergang von Cybertron besonders gut gefallen hat - und was weniger.
Transformers: Untergang von Cybertron im Test - Das hat uns nicht gefallen
Technisch leider nur mittelmäßig
Man sieht dem Spiel sofort an, welche Engine es nutzt. Denn die etwas zu spät aufploppenden Texturdetails sind typisch für die Unreal Engine 3. Und es ist schade, dass diese Macken durchweg auftreten. Auf der PS3 sind die Probleme aber deutlich ausgeprägter. Während auf der Xbox die Grafik insgesamt zwar nicht brillant ist, aber stimmig wirkt, kann die PS3-Fassung nicht dagegen anstinken. Die ruckelt gern ordentlich und bietet merklich schlechtere Texturen sowie mehr Textur-Popups. Und das kostet der PlayStation-Fassung leider die Hit-Wertung! Schade.
Gameplay bleibt recht oberflächlich
Quelle: Activision
Die Entwickler setzen für unseren Geschmack zu sehr auf Unschärfe-Effekte.
Auch wenn im Spielverlauf jede Menge Abwechslung geboten wird, ist das Gameplay nie wirklich komplex. Ihr habt stets recht einfache Aufgaben, die sich meist um das Besiegen aller Gegner, das Zerstören bestimmter Objekte oder das Erreichen eines Zielpunkts unter Zeitdruck drehen. Das Geballer macht Spaß, bietet aber insgesamt zu wenig taktische und spielerische Möglichkeiten. Wer will, kann mit Bonus-Items wie Energieschildern, Minen oder Schutz-Drohnen durchaus ein paar komplexere Taktiken ausprobieren. Nötig ist es jedoch nie und das Spiel ermuntert euch auch nur selten dazu.
Zu viele Unschärfe-Effekte
Die Entwickler setzen für unseren Geschmack zu sehr auf Unschärfe-Effekte. Immer wieder wird der Hintergrund mit einem Blur-Filter versehen. Das mag zuweilen ganz gut passen, beim Zocken hatten wir aber öfters das Gefühl, zum Augenarzt zu müssen, derart große Teile des Spielgeschehens waren derart unscharf. Weniger wäre hier mehr gewesen.
Miese Fahr-Physik
So griffig sich die Ballereien steuern, so seltsam fühlt sich das Autofahren an. In Fahrzeug-Form gibt es stets zwei Modi. Ihr beginnt im Schwebe-Modus, bei dem ihr auf der Stelle schwebt und euch langsam in alle Richtungen bewegen könnt - auch zur Seite. Der funktioniert gut. Doch wenn ihr in den Fahrmodus wechselt - durch Halten von L1 oder LT - dann fühlt sich das Fahren ganz seltsam an. Es scheint keine echte Fahrphysik zu geben und das Lenken mit dem rechten Stick fühlt sich einfach nicht gut an. Gottseidank ist der Fahrmodus nur sehr selten wirklich nötig.
Hinweis: Die Wertung im Wertungskasten bezieht sich auf die Xbox-360-Version von Transformers: Untergang von Cybertron. Den PS3-Ableger bewerten wir mit 84 Prozent.
