Total War Pharao angespielt: Ab in die Wüste - aber mit Strategie!
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Alle Informationen zum Strategie-Epos Total War: Pharao: Schlacht, Naturkatastrophen und Herrschaftssystem. Wir konnten den Stategie-Knaller bereits spielen!
Creative Assemblys Total-War-Serie gehört inzwischen zu den wahren Urgesteinen des Strategiegenres. Die Saga begann vor über zwei Dekaden im Jahr 2000 mit Shogun: Total War. Schon damals kombinierte das britische Entwicklerstudio Echtzeitschlachten mit dem komplexen, rundenbasierten Management des eigenen Reichs. Diese Formel machte Schule, und so entführte uns Total War über die Jahre beispielsweise ins alte Rom, nach Frankreich zu Zeiten Napoleons, in den Trojanischen Krieg oder auch in das alte China der Drei Reiche. Und dann gibt es natürlich auch noch die überaus beliebten Warhammer-Ableger, die weniger komplex, dafür aber weitaus launiger und flotter spielbar waren.
Mit dem im Oktober 2023 erscheinenden Total War: Pharao (jetzt kaufen 31,99 € ) plant Creative Assembly nun die nächsten Taktikzeitreise für euch. Wie es der Titel schon verrät, geht's diesmal zurück ins alte Ägypten. Wir befinden uns also im ausgehenden Bronzezeitalter im Jahr 1200 vor Christi Geburt. Für das Team von Creative Assembly bildet dieses Szenario die perfekte Grundlage für ein Total-War-Spiel, da es nicht nur aufstrebende, miteinander rivalisierende Völker mit sich bringt, sondern auch spannende Entwicklungen, die in Form von Naturkatastrophen und gesellschaftlichen Umbrüchen schließlich den Niedergang der Hochkulturen nach sich ziehen sollte.
Creative Assembly betont bereits während der Pressepräsentation, der wir beiwohnen durften, dass man sich zwar viel Mühe dabei gibt, das Szenario authentisch nachzubilden, aber dass man sich auch kreative Freiheiten nimmt, wenn sie denn dem Spielspaß zuträglich sind.
Monate vor Erscheinen - das Spiel soll im Oktober 2023 veröffentlicht werden - stellten die Entwickler Total War: Pharao ausführlich vor und gewährten einen ersten Blick auf die umfangreichen Echtzeitschlachten des Spiels.
Ein Blick auf die Landkarte
Doch bevor wir uns ins Getümmel stürzen, werfen wir zunächst einmal ein Blick das Gesamtkunstwerk Total War: Pharao. Creative Assembly verbaut hier drei Gebiete - nämlich Ägypten, Kanaan und Anatolien. Dazu passend gibt es mit den Ägyptern, den Kanaanitern und den Hethitern ebenso viele Völker.
Als zusätzliche Variable kommen die vom Computer gesteuerten Seevölker ins Spiel, die die üppigen Ländereien angreifen und ausrauben wollen. Jeder Fraktion spielt sich anders und besitzt wechselnde Voraussetzungen in Bereichen wie Kriegsführung, Religion, Wirtschaft oder Diplomatie.
Eine besondere Rolle nehmen an dieser Stelle deren Herrscher ein. In Total War: Pharao wählt ihr daher aus acht Führungspersönlichkeiten, die euch auf dem Schlachtfeld, aber auch im rundenbasierten Management-Part repräsentieren.
Quelle: Sega
Die Ägypter beispielsweise setzen auf leicht gepanzerte Einheiten und sind daher flink unterwegs. Sie eignen sich ausgezeichnet für schnelle Überfälle, sind aber auch beim Kampf mit Pfeil und Bogen sehr versiert. Seti, der rechtmäßige Thronfolger Ägyptens, legt den spielerischen Fokus etwa stark auf aggressive Expansion.
Die Hethiter wiederum sind wahre Meister in der Metallverarbeitung und führen schwer gepanzerte und durchsetzungsstarke, aber auch langsame Truppen ins Feld. Die Kanaaniter sind der Außenseiter in der Runde und stehen zwischen den Fronten. Entsprechend flexibel sind sie aufgestellt. Anführer Bay beispielsweise ist ein geschickter Redner und somit ein geeigneter Charakter für alle, die in Total War auf Diplomatie setzen.
So spielen sich die Fraktionen alle anders, und obendrein besitzen die Anführer ihre persönlichen Spezialeinheiten. Im Falle des ägyptischen Möchtegern-Regenten Ramses II. handelt es sich dabei etwa um einen Trupp Streitwagen mit Bogen. Mit ihm kann er gegnerische Verbände rasant umlaufen und sowohl im Nah- als auch im Fernkampf großen Schaden anrichten.
Quelle: Sega
Die Macher hinter Total War: Pharao betonen, wie viel Mühe sie in die Darstellung des Szenarios investiert haben und präsentieren stolz detaillierte Tempelanlagen und gewaltige Armeen.
Das Spiel stellt dabei optisch den Zustand eures Königreichs dar: Das Entwicklerteam nennt diese Zustände die drei Säulen der Zivilisation. Bei Frieden und Wohlstand erblüht die Karte geradezu und Ereignisse unterstreichen diese positive Entwicklung. In der Krise hingegen wird die Stimmung dunkler und Naturkatastrophen treten ebenso häufiger auf wie die Angriffe der Seeleute.
Und zuletzt folgt natürlich der Kollaps und damit der drohende Anbruch des dunklen Zeitalters. Die Lichtstimmung des gesamten Spiels wird währenddessen an die jeweilige Periode angepasst.
Eine der wichtigsten Neuerungen von Total War: Pharao stellen sich dynamisch verändernde Wetterbedingungen dar. Diese beeinflussen sowohl die Rundentaktik als auch die Echtzeitgefechte.
Plötzlich einsetzende Dürren oder auch Überflutungen können die Geschicke eures Reichs aus dem Gleichgewicht bringen und zwingen euch zum Eingreifen.
Feuer spielt diesmal ebenfalls eine größere Rolle: Plötzliche Brände sind nicht nur eine Konsequenz aus Dürren, auch auf dem Schlachtfeld arbeiten sich die Flammen nun dynamisch von einem Baum oder einem Dach zum nächsten. Die Verwendung von Brandpfeilen könnte somit gerade bei der Belagerung von Städten eine größere Rolle spielen.
Bildergalerie
Mehr Optionen für Solisten
Auch in Total War: Pharao bildet die Kampagne das zentrale Spielelement. Creative Assembly spendiert deshalb zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten, um die Runden vorab anzupassen. Nerven euch die Naturkatastrophen? Dann regelt einfach deren Häufigkeit so, wie es euch passt. Das Ziel hinter den neuen Optionen ist klar: Jede Partie Total War: Pharao soll sich anders anfühlen. Dadurch soll die Langzeitmotivation spürbar steigen.
