Die Anzeige über den Gegnern verfärbt sich rot und zeigt so Aggressionen an.
Echte Rennstrecken, echte Autos und verdammt schlaue Gegner, TIR hat auf den ersten Blick einiges zu bieten. Allerdings gibt es ein paar Haken. Zunächst ärgert sich der geneigte Zocker über die Optik, die lediglich mit 25 Bildern in der Sekunde läuft. Trotz niedriger Bildwiederholrate haben die Entwickler einen Trick benutzt, um Pop-Ups zu vermeiden. Etwa 100 virtuelle Meter vor dem Fahrzeug beginnt die Grafik unscharf zu werden, was sich bis zum Horizont fortsetzt. Besonders gut sieht das leider nicht aus! An den Rennwagen ist bis auf ein fehlendes Schadensmodell nicht viel auszusetzen. Am Fahrverhalten dafür umso mehr - es entsteht der Eindruck, als würden die Boliden leicht über der Rennstrecke schweben, wodurch ein schwammiges Fahrgefühl entsteht. Allerdings hat man sich nach einiger Spielzeit ganz gut daran gewöhnt und dann trumpft der Titel mit einem ordentlichen Karriere-Modus und einer ganzen Reihe von "Herausforderungen" auf. Im Herausforderungs-Modus schalten Sie außerdem weitere Fahrzeuge, Rennstrecken und -klassen wie die Pro-Serie frei. Hier dürfen Sie dann mit Boliden antreten, die auch bei den 24 Stunden von Le Mans am Start sind. Wer DTM Race Driver schon durch hat, der sollte ein Probespiel wagen.
