Tony Hawk's Pro Skater 3+4 ist zurück - mit nostalgischem Arcade-Gameplay, modernen Maps, fettem Soundtrack und neuen Features. Ob Highscores, eigene Parks oder Cameo-Skater:Das Remake trifft den Stil der 2000er und bietet massig Skate-Spaß
Die Legende meldet sich zurück! Nachdem Activision 2020 bereits die ersten beiden Spiele der Tony-Hawk's-Pro-Skater-Reihe neu aufgelegt hat, folgen nun Teil drei und vier. Ein spannendes Unterfangen - immerhin unterschied sich Teil vier doch recht stark von den anderen Teilen. Mit einer offenen Welt ohne Zeitlimits und frei wählbaren Challenges lud das Spiel mehr zum Erkunden ein. Für die Neuauflagen hat man sich hingegen wieder für den klassischen Arcade-Stil entschieden. Wie gut das klappt und ob THPS3+4 uns zurück in die 2000er versetzen kann, haben wir uns intensiv angeschaut.
Die Pro-Skater-Reihe steht in erster Linie für schnelle Highscore-Jagden. Innerhalb von zwei Minuten müssen auf verschiedenen Karten möglichst lange Kombos erzielt werden. Je länger die Kombo, desto mehr Punkte gibt es. Ein Prinzip, das man wohl niemandem erklären muss.
Genauso wie vor knapp 25 Jahren lockt auch das Remake mit einer gewaltigen Auswahl an Skatern, Challenges, Maps und natürlich einem energiegeladenen Soundtrack. Wer bereits die Neuauflage der ersten Beiden Teile gespielt hat, weiß, in welche Richtung sich die neueste Collection bewegt.
Perfekt für Neueinsteiger
Im Hauptmenü kann zwischen beiden Spielen ausgewählt werden. Der Übergang ist dabei fließend. Es ist weniger, als würde man zwischen den Spielen wechseln, eher zwischen zwei Sets von Skate-Arealen. Das merkt man spätestens bei den Skill-Punkten, die spielübergreifend verteilt werden können. Dazu aber später mehr.
Für Neulinge bietet das Spiel zum Einstieg ein umfangreiches Tutorial, das ganz im Stil von THPS4 stattfindet. Soll heißen: Wir befinden uns in der offenen Welt von San Francisco und fahren von einer Aufgabe zur nächsten. Zwischen den Aufgaben kann die Map erkundet und sich an Quarterpipes und Co ausgetobt werden.
Quelle: PC Games
Die Gießerei weckt sofort Nostalgie-Gefühle
Mit jeder Challenge wird ein neues Skill-Set beigebracht - etwa Manuals, Lips und Grinds. An der Stelle sei gesagt, dass das Tutorial auch durchaus für Spieler der alten Schule geeignet ist. Die Steuerung ist zwar größtenteils dieselbe wie früher, aber dennoch tut eine kleine Auffrischung immer gut.
Zurück in die 2000er
Spätestens mit dem Drop-In in der Gießerei fühlt sich das Remake an, als würde man nach Hause kommen. In einem kurzen Vorspann werden die aktuellen Aufgaben gezeigt und dann geht es in den Zwei-Minuten-Run. Verglichen mit dem Original fühlt sich die Neuauflage etwas schneller, dafür aber auch deutlich geschmeidiger an. Das macht sich besonders bei den Special-Tricks bemerkbar, die man ausführen kann, sobald die "Spezial"-Leiste gefüllt ist. Backflips, Frontflips und Co machen damit noch mehr Spaß als früher und sehen einen Zacken cooler aus.
Neben den üblichen Aufgaben wie "Erziele Highscore x" und "Erziele eine fette Kombo" gibt's, je nach Map, wieder individuelle Aufgaben. Zum einen befinden sich auf jeder Karte versteckte Tapes, Outfits oder Decks und Stat-Punkte. Besonders letztere sind wichtig, um die Pros oder den eigenen Spieler zu verbessern.
Bildergalerie
So können die Skater ganz dem eigenen Spielstil angepasst werden und manche Aufgaben, die vorher unmöglich schienen, sind damit ganz einfach.
Jeder Skater hat eigene Grundeigenschaften, die dem Skill-Set aus realen Turnieren nachempfunden sind. Tony ist etwa ein Star, wenn es um Vert-Tricks geht, auf Flat ist er hingegen nicht erste Wahl. Obendrauf gibt es auch noch freischaltbare Charaktere wie Bam Margera und Cameo-Charaktere wie Michelangelo von den Turtles, den Doom Slayer und den Revenant.
