Mit dem Schrotgewehr werden selbst dicke Türen aufgeschossen.
Immer wenn Terroristen irgendwo auf der Welt ihr Unwesen treiben und die Menschen in Angst und Schrecken versetzen, werden die Jungs vom Rainbow-Six-Team zu Hilfe gerufen. Die international aufgestellte Sondereinsatztruppe weiß einfach, wie man selbst kniffeligste Probleme souverän löst. So auch beim neuesten Abenteuer mit dem schmucken Beinamen "Lockdown".
Der Spieler steuert den abgehärteten Antiterror-Veteranen Ding Chavez und sein Team durch 14 Missionen und erledigt unterschiedliche Aufgaben. Geiseln retten, Bomben entschärfen, Gebäude einnehmen - hier wird alles gefordert, was man von einem modernen Supersoldaten erwartet.
Das Team ist der Star
In den Sharfschützenmissionen unterstützen Sie Ihre Kollegen aus der Ferne.
Wie schon bei den Vorgängern liegt das Hauptaugenmerk bei Lockdown auf einem ausgeprägten Teamplay. Der Spieler wird während der Einsätze stets von drei Kameraden unterstützt, die jederzeit Befehle per Controller oder Headset (nur englische Sprachbefehle!) entgegennehmen. Egal ob sie Türen öffnen, Bereiche absichern oder dem Spieler einfach nur Feuerschutz geben: Ohne die Unterstützung der virtuellen Kameraden hätte man keine Chance.
Leider verhalten sich die Computermitspieler dabei nicht mehr so schlau wie noch beim letzten Teil der Serie. Zum Beispiel laufen sie des Öfteren völlig unmotiviert über offene Plätze, kreuzen das Mündungsfeuer des Spielers oder verhakeln sich in Wänden. Doch nicht nur in puncto KI gibt es bei Lockdown Anlass zur Kritik. Auch die Optik wirkt stellenweise altbacken und zeigt nicht einmal ansatzweise, zu was die PlayStation 2 imstande ist. Erfreulich ist dagegen der Mehrspieler-Modus: Per Splitscreen, Netzwerk oder online darf auf Terroristenjagd gegangen werden.
