Tom Clancy's EndWar für PSP im Test

Test Peter Hantsche

Tom Clancy's EndWar für PSP - Feuer frei: Mit eurer Artillerie erledigt ihr die roten Schergen in die Stadt. (BILD: play³) Tom Clancy's EndWar für PSP - Feuer frei: Mit eurer Artillerie erledigt ihr die roten Schergen in die Stadt. (BILD: play³) Auch unterwegs schlagen sich die Russen, Amerikaner und Europäer in Tom Clancy's EndWar gegenseitig die Köpfe ein. Mittendrin: ihr als Kommandant. Statt jedoch hektisch Befehle ins Headset zu brüllen, schiebt ihr eure Panzer, Soldaten, Helikopter, Bomber und Schlachtschiffe hier gemütlich über ein in Hexfelder unterteiltes Kriegsgebiet. Füße hochlegen fällt aber flach, denn es will jeder Zug sorgfältig geplant sein, besonders weil Tom Clancy's EndWar für PSP keinen Zufallsfaktor enthält. Das Ergebnis einer Konfrontation hängt allein vom Truppentyp, von der Erfahrung und der Positionierung der Einheiten zueinander ab. Auch kommt ihr nicht umhin, um die Ecke zu denken.Denn während ihr euch bewegt, darf der Gegner angreifen, und umgekehrt. Die Bewegungen führen eure Truppen jedoch erst aus, wenn die vom Feind befohlenen Angriffe überstanden sind. Dieses System vermeidet vor allem im Gefecht mit einem menschlichen Mitspieler Leerläufe.

HÖHER, SCHNELLER, WEITER
Tom Clancy's EndWar für PSP - Staubtrocken: Solche tristen Textfenster präsentieren die Missionen und die Geschichte. Da ginge mehr auf der PSP! (BILD: play³) Tom Clancy's EndWar für PSP - Staubtrocken: Solche tristen Textfenster präsentieren die Missionen und die Geschichte. Da ginge mehr auf der PSP! (BILD: play³) Jede Mission in Tom Clancy's EndWar unterteilt sich in Haupt- und diverse Nebenziele. Letztere und natürlich möglichst wenige Verluste oder andere spezielle Aktionen verschaffen euch Auszeichnungen und Punkte. Das wiederum erhöht Schritt für Schritt euren Rang und schaltet neue Karten für den Multiplayer- und den Gefechtsmodus frei. Die Präsentation des Konflikts gestaltet sich zwar auf der PSP noch trockener als in der Heimversion, das Spielprinzip und die ausgeklügelten Karten motivieren jedoch ungemein. Besonders fair: Verreißt ihr eine Mission mehrmals, stellt man euch für einen neuen Anlauf Verstärkung zur Seite.

Tom Clancy's EndWar für PSP - Wir stutzen Red Bull die Flügel: Unsere Flak schießt russische Transporthelikopter kurz und klein. (BILD: play³) Tom Clancy's EndWar für PSP - Wir stutzen Red Bull die Flügel: Unsere Flak schießt russische Transporthelikopter kurz und klein. (BILD: play³)

Schade, dass sich die Fraktio­nen überhaupt nicht unterscheiden. Wenn schon alle die gleichen Einheiten kommandieren, hätten wir uns wenigstens Offiziere mit eigenen Stärken und Schwächen gewünscht. Auch eine Trefferpunkteanzeige direkt an unseren Schützlingen in Kombination mit abschaltbaren Kampfanimationen wären dem Komfort dienlich. In Anbetracht des gigantischen Umfangs schmelzen solche Mängel jedoch dahin. Fast hundert Missionen erwarten euch in den drei Kampagnen von Tom Clancy's EndWar. Und wem auch das nicht reicht, der verwirklicht sich im Karten-Editor.

Wertung zu Tom Clancy's EndWar (PSP)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Der riesige Umfang der Kampagne sorgt für einen wochenlang rauchenden Kopf.Geniales „Gleichzeitigkeitssystem“ vermeidet geschickt Wartezeiten.Kein Zufallsfaktor. Nur die richtige Taktik bestimmt Sieger und Verlierer.Missionsbewertungen und Nebenziele motivieren zu Bestleistungen.
Grafik, Sound und Präsentation wirken furchtbar altbacken.Gesundheitszustand der Einheiten nur mittels Anwahl sichtbar

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