Endlich im Test: Tom Clancy's EndWar für Xbox 360

Test Horst Heindl

Eine geniale Steuerung alleine macht noch kein geniales Strategiespiel, oder?

Xbox Live

Einfache Gefechte kämpft ihr gegen einen oder zwei Gegner (zwei gegen zwei), auf Wunsch auch offline gegen die Künstliche Intelligenz. Im Modus „Kriegsschauplatz“ fechtet ihr Ranglisten-Matches aus, wahlweise auch in Zweier-Matches. Hier geht es darum, die Europäer, Russen oder Amerikaner zum Sieg zu führen, indem ihr alle Hauptstädte sowie 28 Gebiete erobert. Eine Runde dauert einen Tag. In dieser Zeit könnt ihr so viele Einzelgefechte führen wie ihr wollt, gewertet werden am Ende des Tages die Gesamtsiege- und Niederlagen der drei Fraktionen in den jeweils umkämpften Gebieten. Am nächsten Tag verschieben sich die Fronten. Habt ihr euch für eine Fraktion entschieden, müsst ihr mit dieser bis zum bitteren Ende kämpfen. Erst nach drei Wochen, wenn der virtuelle Weltkrieg zurückgesetzt wird, dürft ihr eure Fraktion erneut auswählen. Es sei denn, eine Seite erringt vorher den Sieg.

Wertung zu Tom Clancy's EndWar (X360)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Geniales Steuerungskonzept mit Spracheingabe und ControllerWahlweise nahezu komplett über die strategische Karte spielbarVöllig neues, faszinierendes Spielgefühl in einem Echtzeit-Strategiespiel
Präsentation Clancy-typisch trocken und in kleinen Videofenstern gehaltenFraktionen spielen sich - trotz Upgrades - zu ähnlichDie Missionen der Weltkriegs-Kampagne sind zu abwechslungsarm
Fazit

Die tolle Steuerung hebt EndWar weit über den Durchschnitt hinaus.

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