This Is the President im Test: Make America Great Again!
Test 14,99 €
Ziemlich genau ein Jahr nach der heiß umkämpften Präsidentenwahl in den USA liefert euch SuperPAC die Möglichkeit, das Ganze noch einmal zu erleben. Nur diesmal mit euch als Staatsoberhaupt. Ob dahinter auch ein gelungenes Game steckt, erfahrt ihr in diesem Test.
Politik ist für viele ein leidiges Thema. Wenn es dann auch noch um amerikanische geht, schaltet man auf Durchzug. Mit der Wahl des Präsidenten gibt es aber ein Event, das weltweit für Aufmerksamkeit sorgt.
Diese Aufmerksamkeit wollen sich SuperPAC und THQ Nordic mit dem Spiel This Is the President (jetzt kaufen 14,99 € / 14,99 € ) zunutze machen. Ihr wolltet schon immer mal das Oberhaupt eines Staates sein? Und dann auch noch jenes der Vereinigten Staaten von Amerika? Mit diesem interaktiven Politik-Thriller habt ihr die Möglichkeit dazu.
Doch Vorsicht, denn mit großer Macht kommt große Verantwortung. Ob dieses Spiel tatsächlich die Anforderungen erfüllt und euch eine spannende Präsidenten-Simulation bieten kann, lest ihr hier.
In diesem Artikel
1. Make America Great Again
In This Is the President schlüpft ihr in die Rolle des frisch gewählten Präsidenten der USA und übernehmt das Amt von eurem Vorgänger, welcher das Land in seinen vier Amtsjahren nur zum eigenen Nutzen geführt und die Gesellschaft gespalten hat. Allerdings habt ihr eine sehr zwielichtige Vergangenheit als milliardenschwerer Geschäftsmann vorzuweisen, was eure Arbeit deutlich erschwert.
Euer Ziel ist es, den Zusatzartikel 28 zur amerikanischen Verfassung hinzuzufügen. Damit würden alle zukünftigen Präsidenten Immunität auf Lebenszeit genießen und eure Verbrechen wären Null und nichtig. Um das zu erreichen, müsst ihr aber erstmal das Vertrauen eurer Bürger gewinnen und die Senatoren der verschiedenen Staaten überzeugen.
Allerdings habt ihr als mächtigster Mann der Welt auch mächtige Gegenspieler. Von ehemaligen Geschäftspartnern, die alles über eure kriminellen Machenschaften wissen, bis zu den Staatsoberhäuptern anderer Länder wie Russland oder China.
Es gilt, kompetente Mitarbeiter zu finden und ein Team aufzustellen, das den Anforderungen der Führung eines Landes gewachsen ist. Dabei ist es egal, aus welcher Sparte eure Mitarbeiter kommen. Solange sie euch zu eurem Erfolg verhelfen, sind auch Kopfgeldjäger und Wirtschaftsspione willkommen.
2. Politik Hardcore
Quelle: PC Games
Wählt passende Mitglieder für euer Parlament, um eure Aufgaben zu erleichtern.
Neben der Beschaffung von Angestellten steht vor allem harte Politik auf der Tagesordnung. Seien es öffentliche Reden, Pressekonferenzen, das Unterzeichnen wichtiger Verträge oder die Verabschiedung unnützer Gesetze. Alles will organisiert und erledigt werden. Dabei müsst ihr euch mit den altbekannten Problemen des amerikanischen Staates herumschlagen, wie Waffengewalt, Rassismus, Drogendelikte und Flüchtlingswellen.
Aber auch eher unwichtige Dinge wie die Regulierung von Getränkegrößen und die Verpflegung im Weißen Haus gehören zu euren Aufgaben. Tatsächlich hat aber jede noch so kleine Entscheidung Auswirkung auf eure Beliebtheit als Präsident, und wer vorschnell handelt, kann auch fix mal einen Haufen Geld verlieren.
Hinzu kommt, dass Politik auch so schon kein einfaches Thema ist. Wenn es dann sogar noch um ein anderes Land mit einem teilweise völlig anderen Staatssystem geht, verliert man schnell mal die Orientierung. Ohne Vorwissen über die amerikanische Politik und das Staatensystem benötigt ihr einiges an Einarbeitung, sonst seid ihr euren Job schneller wieder los, als ihr Impeachment-Verfahren sagen könnt.
3. Reden bis der Arzt kommt
So langweilig, wie dieses Thema für viele klingt, so wichtig ist es, dass das durch das Gameplay wieder wettgemacht wird. Das ist in This Is the President aber leider nicht immer der Fall. Der Großteil des Gameplays besteht darin, Konversationen zu führen.
Ob jetzt mit seinen Mitarbeitern oder anderen politischen Größen, man muss größtenteils einfach nur zwischen verschiedenen Textboxen wählen, die dann meistens unterschiedliche Antworten des Gegenübers zur Folge haben.
Quelle: PC Games
Eure Antworten entscheiden über den Ausgang der Gespräche.
Auch wenn man oft etwas genauer überlegen muss, was im jeweiligen Moment die beste Antwort zur Durchsetzung der eigenen Ziele ist: Die Inszenierung der Dialoge ist manchmal so nervenzerrend, dass die Motivation darunter leidet. Vor allem, da bis jetzt nur Englisch und Russisch als Sprachen zu Verfügung stehen und man als Nicht-Muttersprachler durchaus Probleme bekommen kann, wichtige Handlungsstränge zu verstehen.
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