Night on Springfield: Netter Crazy Taxi-Klon mit den Simpsons

Test

Selbst die achtjährige Lisa rast durch Springfield. Selbst die achtjährige Lisa rast durch Springfield. Monty Burns ist ein alter Raffzahn ohne Gewissen. Jetzt lässt er in Springfield auch noch Busse verkehren, deren Atomantrieb die Umwelt ziemlich belastet. Ökonomisch korrekt, wie die Simpsons nun mal sind, wollen sie das verhindern. Mit eigenem Taxi-Unternehmen versuchen sie, ihm die Fahrgäste abspenstig zu machen. Diese Taxis steuert der Spieler. Das funktioniert ganz genau so wie in Crazy Taxi: Ohne Rücksicht auf Sach- und Personenschäden durch die Gegend rasen, Passagiere aufsammeln, Passagiere wieder absetzen. Die Steuerung ist dabei etwas reduziert gegenüber dem großen Vorbild. Dadurch wird das Fahren noch einfacher, fast ein Kinderspiel. Schwieriger sind die zehn Missionen. Hier ist das Hauptproblem die begrenzte Zeit, in der die Taxifahrer bestimmte Aufgaben erfüllen sollen. Vom Spielspaß her steht The Simpsons Road Rage Crazy Taxi in fast nichts nach. Sechs recht große Umgebungen stehen den 17 Fahrern zur Verfügung, zu zweit ist das ebenso lustig. Grafisch fällt es aber stark ab, was sich auch nicht durch den kruden Simpsons-Look entschuldigen lässt. Die Stadt poppt wie wild ins Bild, Texturen fehlen häufig völlig, das Flimmern geht auf die Augen. Gut sind dagegen die Animationen und die Synchronisation. Die echten amerikanischen Simpsons-Sprecher haben ihre Stimmen für eine abwechslungsreiche und lustige Sprachausgabe zur Verfügung gestellt.

Bildergalerie

Wertung zu The Simpsons Road Rage (PS2)

Wertung:

71 /10

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