Durch Special Moves wie diesen können Sie die Gegner zu Boden werfen.
Spiele, die (wenn oft auch nur lose) auf Kinofilmen oder Fernsehserien basieren, müssen normalerweise mit Vorsicht genossen werden. Das liegt in den meisten Fällen daran, dass die sündhaft teure Lizenz schon einen großen Teil des Budgets verschlingt. Beispiele hierfür gibt es genügend, Ausnahmen von der Regel wie Der Herr der Ringe: Die zwei Türme sind hingegen echte Perlen. Definitiv keine Ausnahme stellt Vivendis The Scorpion King dar, das zeitlich vor dem eher mäßigen Kinofilm spielt und mit diesem nicht unbedingt viel zu tun hat. Nur der Hauptdarsteller, der populäre Wrestler The Rock, ist der gleiche.
STUPIDES BUTTON-SMASHING Wenden wir uns also dem Anfang des Spiels zu: Der Söldner Mathayus (The Rock) wird vom Dorfältesten des Akkadier-Stamms losgeschickt, um einen bösen Herrscher zu töten. Dazu stehen ihm vier verschiedene Waffenarten zur Verfügung (Speer, Schwert, Zweihänder und Panzerhandschuh), die jedoch erst gefunden werden müssen. Für jede dieser Waffen gibt es mehrere Ausbaustufen und verschiedene Combos. Letztendlich laufen aber alle Kämpfe darauf hinaus, dass man wie wild auf die verschiedenen Angriffsknöpfe einprügelt, um die heranstürzenden Gegner zu vernichten. In jedem Abschnitt wartet eine festgesetzte Anzahl von Feinden darauf, ausgeschaltet zu werden, bevor es zum nächsten Raum weitergeht. Als Sekundärziel gilt es noch, überall verstreute Rubine zu finden, die Konzeptzeichnung, Videosequenzen und anderes Bonusmaterial freischalten. Im Laufe des Spiels warten langweilige 16 Levels darauf, von Ihnen bezwungen zu werden. Auch grafisch bekleckert sich der eintönige Action-Titel keineswegs mit Ruhm. Die Darstellung ist zwar zumeist flüssig, die langweiligen Levels machen aber allesamt einen ziemlich sterilen Eindruck und die Animationen wirken hier und da schon recht einfallslos. Dazu kommen unspektakuläre Texturen, Clipping-Fehler und eine Kamera, die das hektische Kampfgeschehen oft aus einer ungünstigen Position zeigt. Das Beste an dem Spiel ist mit Abstand noch der Titelsong "I stand alone" von Godsmack, der aus dem Film-Soundtrack von The Scorpion King stammt. Aber selbst der hängt einem irgendwann zum Halse heraus, wenn man ihn das x-te Mal gehört hat.
Bildergalerie: The Scorpion King - Der Aufstieg des Akkadiers
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