The Riftbreaker im Test: Bombastischer Genremix auf Galatea 37 mit fantastischer Grafik
Test
The Riftbreaker ist das neue Spiel der EXOR Studios, das sich verschiedener Genres bedient und diese zu einem runden Spielerlebnis vereinen will. Ob dieser Plan aufgeht oder ob es bei dieser ambitionierten Idee bleibt, erfahrt ihr in unserem Test.
Mechs, ein fremder und exotischer Planet und ebenso exotische, aber gefährliche Lebewesen. Nein, es geht nicht um Avatar, obwohl es einige Gemeinsamkeiten gibt zwischen dem Film und The Riftbreaker. Leuchtende Pflanzen zum Beispiel oder mechanische und schwer bewaffnete Kampfanzüge. Und genau wie im Film von James Cameron sind wir als Menschen nur hier, um den Planeten um seine wertvollen Ressourcen zu bringen.
Dabei setzen die Entwickler von EXOR Studios auf eine wilde Mischung. Verschiedene Genres werden hier vereint: Tower Defense, Action RPG und Hack & Slash teilen den Titel unter sich auf und dabei ist ein wirklich gutes Spiel rausgekommen, das für einige Stunden Spaß sorgt. Aber um was geht es eigentlich?
In diesem Artikel
Flora und Fauna
Quelle: EXOR Studios
Egal ob Tag oder Nacht, Wüste oder Vulkan. The Riftbreaker hat einiges fürs Auge zu bieten und die verschiedenen Biome laden zum Erkunden und Schnetzeln ein
Die Story ist nicht unbedingt die größte Stärke von The Riftbreaker (jetzt kaufen 34,00 € ). Sie ist jedoch auch nicht wichtig und nimmt keinen großen Platz ein. Lediglich ein paar auf Englisch vertonte Gespräche gibt es ab und zu mal zu hören. Spieler, die eine mitreißende SciFi-Story erwarten, seien hiermit gewarnt.
Aber wer braucht schon einen guten Grund, in fremde Welten einzudringen und alles über den Haufen zu ballern oder zu schnetzeln, was nicht bei drei auf den fluoreszierenden Alienbäumen ist?
Die Menschheit steht vor dem Aus, nachdem der Supervulkan Yellowstone ausgebrochen ist. Also werdet ihr als Ashley S. Nowak, eine Einheit eines Elite-Wissenschaftskommandos, durch den Rift nach Galatea 37 im Sycorax-Gürtel in der Milchstraße geschickt. Dort sollt ihr eine Basis bauen, von der man mithilfe der Rifts, also sowas wie Portale, zur Erde reisen kann und zurück.
Durchaus wichtig für die Kolonisierung. Genug Platz gibt es ja und wunderschön ist die neue Heimat auch. Womit wir zu einer der großen Stärken des Spiels kommen: der Technik. Galatea 37 sieht fantastisch aus, egal ob ihr euch durch den Dschungel kämpft oder durch die Wüste stapft. Die hauseigene Schmetterling-Engine zaubert eine wunderschöne Natur auf den Monitor mit gestochen scharfen Texturen.
Quelle: EXOR Studios
Die Natur wehrt sich! Tausende Alientiere wollen euch gleichzeitig ans Leder. Die Horden sind das große Aushängeschild des Titels.
Space-Palmenblätter wehen im Wind, Feuergefechte wirbeln Staub auf. Mit der Belichtung der Tier- und Pflanzenwelt kommt sofort die richtige Stimmung auf. Auch ein Wetter- und Tag-Nacht-System ist implementiert.
Gleichzeitig ist die Spielwelt sehr lebendig. Friedliche Tiere fliehen vor eurem Antlitz, während um die Ecke eine riesige Horde wütender Weltall-Hunde(?) wartet. Und die sind im Vergleich mit anderen Viechern noch harmlos.
Von Alien-Rhinos und Flammenwerfern
Quelle: EXOR Studios
Nicht nur die verschiedenen Biome sehen wunderschön aus, sondern auch die Effekte. Seien es, wie hier, die Flammen des Flammenwerfers oder die Explosion einer Atombombe.
Die Einwohner dieses bis dato unberührten Idylls sind euch nämlich alles andere als freundlich gesinnt. Glücklicherweise müsst ihr den Monstern nicht unbewaffnet entgegentreten. Denn da ist ja noch Mr. Riggs.
Dabei handelt es sich nicht um einen exzentrischen Wissenschaftler, sondern um einen, bis an die Zähne bewaffneten Mech-Anzug. Und das bringt uns zum nächsten Highlight: den Kämpfen.
Dieser Anzug lässt sich mit wuchtigen Knarren wie beispielsweise einer Minigun oder einem Flammenwerfer aufpeppen. Oder ihr rüstet euch mit einem Schild aus. Pro Arm habt ihr verschiedene Möglichkeiten. Ihr könnt euch also entscheiden wie ihr Gefechte angehen wollt. Flammenwerfer am einen Arm und Minigun am anderen? Klar. Schild und Energieschwert? Bitteschön.
Neue Waffen müsst ihr dabei zunächst im Arsenal erforschen. Außerdem gilt es herauszufinden, welche Monster empfindlich gegen welche Wummen sind. Denn ein Flammenwerfer kann einen der großen Feuergegner höchstens ein wenig kitzeln. Dadurch kommt ein wenig Taktik ins Kampfsystem.
Aus der Vogelperspektive ballert ihr dann einzelne Monster über den Haufen oder schaltet ganze Herden aus. Bis zu tausend Gegner können (und werden) sich euch entgegenstellen. Dabei kommt uns in der PC-Version manchmal zwar die Maussteuerung in die Quere und die Framerate kommt bei großen Gegnermassen ein wenig ins Stocken.
Das ist jedoch zu keinem Zeitpunkt wirklich störend, sodass dabei nie Frust aufkommt. Dafür sind die Feuergefechte einfach zu spektakulär. Allein, wie Feuer im Spiel aussieht und sich verhält, ist wirklich beeindruckend.
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