The Legend of Zelda A Link to the Past: Ein Meisterwerk für die Ewigkeit - Retro-Special

Special Lukas Schmid
The Legend of Zelda A Link to the Past: Ein Meisterwerk für die Ewigkeit - Retro-Special
Quelle: NIntendo

Wir blicken in diesem Retro-Special zurück auf eines der einflussreichsten und besten Videospiele aller Zeiten - The Legend of Zelda: A Link to the Past für das SNES!

Welches ist das beste Legend-of-Zelda-Spiel aller Zeiten? Ocarina of Time? Breath of the Wild? Doch eher ein Außenseiter wie Twilight Princess? Die Auswahl an tollen Zelda-Abenteuern ist groß und die Gründe dafür, warum dieser oder jener der herausragendste Serienteil ist, sind vielfältig. Nicht umsonst finden sich zahlreiche Zelda-Spiele auf diversen Listen der besten Spiele aller Zeiten wieder. Fragt man aber Spieler, die dereinst mit dem Super Nintendo aufgewachsen sind, so wird die Antwort wohl in den meisten Fällen klar ausfallen: Das beste Spiel der Reihe ist natürlich The Legend of Zelda: A Link to the Past!

Es gibt viele Gründe dafür, warum A Link to the Past nicht nur ein ganz besonderes Zelda, sondern generell eines der wichtigsten Videospiele aller Zeiten ist und warum es bis heute nichts seiner Qualitäten eingebüßt hat. Darum: Begleitet uns auf unserer Reise zurück zu den Anfängen der 1990er-Jahre, ins Land Hyrule und in ein Abenteuer, das schon so früh perfektionierte, wie Action-Adventures auszusehen haben und viele Grundsteine für den fortdauernden Erfolg der Zelda-Serie legte.

Der Beginn einer Legende

Um die Entstehungsgeschichte von A Link to the Past zu verstehen, muss man zuerst einmal wissen, was davor kam: 1986 erschien das allererste The Legend of Zelda für das NES beziehungsweise den Famicom, wie die Konsole in Japan hieß, und erfand mal so nebenbei das Action-Adventure-Genre.

Die semi-offene Welt, die Dungeons, Items, die man zum Vorankommen benötigt, Bosse, das grundsätzliche Kampfsystem: All das geht auf The Legend of Zelda beziehungsweise das visionäre Nintendo-Mastermind Shigeru Miyamoto und dessen Team zurück. Auch viele Zelda-Grundpfeiler wurden hier schon zementiert: Hyrule, Link, Ganon, Prinzessin Zelda und zahlreiche Feinde haben hier ihren Ursprung.

Link zieht in Zelda: A Link to the Past das Masterschwert auf dem steinernen Sockel. Quelle: PC Games The Legend of Zelda A Link to the Past: Ein Meisterwerk für die Ewigkeit - Retro-Special (6)

Allerdings: Von einer Zelda-Formel zu sprechen, wäre trotzdem zu früh. Es gab ja nur dieses eine Spiel und die diversen Nachmacher kamen erst in den Jahren danach in die Pötte. Und so ging der direkte Nachfolger für das NES auch gänzlich andere Wege: Zelda 2: The Adventure of Link warf spielerisch fast alles über den Haufen, was der Erstling gemacht hatte.

Die Oberwelt war ähnlich wie in Rollenspielen nur hübsche, wenig interaktive Kulisse. Das eigentliche Geschehen lief in den von dort aus angesteuerten Dörfern, Höhlen und Dungeons ab - und anstatt aus der Von-oben-Ansicht des Vorgängers wurde hier in der 2D-Perspektive gekämpft. Hinzu kamen mannigfaltige Rollenspielelemente wie Erfahrungspunkte, teils sehr obskure Rätsel und ein wirklich gnadenloser Schwierigkeitsgrad.

Neustart in Hyrule

Das war eindeutig nicht der richtige Weg für Zelda, um zum massenkompatiblen Langzeithit zu werden. So sollte es bis zum nächsten Antritt von Held Link dann auch satte vier Jahre dauern - zur damaligen Zeit, in der Nachfolger fast standardmäßig wenige Jahre bis teilweise nur Monate nachgeschossen wurden, eine kleine Ewigkeit.

Dass man sich vom kommerziell erfolgreichen, aber schon damals sehr kontroversen Zelda 2 absetzen wollte, war aber nicht der einzige Grund für diese lange Zeitspanne. Als die Arbeiten am Spiel 1988 begannen, war das NES noch die Zielplattform. Ein Jahr werkelte man am neuen Projekt, bevor die Entwickler schließlich auf die anstehende Nachfolgekonsole umstiegen, das Super Nintendo.

Die neue Hardware bot zahlreiche Möglichkeiten, die aber natürlich erforderten, dass weite Teile der Entwicklung erneut angegangen werden mussten. Schon vor dem Wechsel, aber auch danach, wurde zudem zeitintensiv mit Gameplay-Elementen experimentiert, die es schlussendlich nicht ins fertige Spiel schaffen sollten.

So war das Spiel etwa eine Zeit lang doch wieder als eine Art Rollenspiel geplant, anders als Adventure of Link aber nicht mit ungewöhnlichen 2D-Abschnitten, sondern relativ klassisch mit einer aus drei Figuren bestehenden Party.

Bildergalerie

Aus Zeitgründen, aber auch, weil es mit Teil drei nun einfach an der Zeit war, zu etablieren, was The Legend of Zelda eigentlich sein sollte, wurden diese und andere Ideen schlussendlich verworfen. Das 1991 in Japan und 1992 im Rest der Welt veröffentlichte Ergebnis entpuppte sich als konsequente Fortführung dessen, was der erste Teil mit sich gebracht hatte, jedoch erweitert, verfeinert und generell verbessert in jeder Hinsicht.

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