The History Channel: Battle for the Pacific

Test Horst Heindl

Unsere Handgranate wirbelt diesen japanischen Soldaten durch die Luft. Unsere Handgranate wirbelt diesen japanischen Soldaten durch die Luft. Grafik, Steuerung und Story sind die wichtigsten Elemente eines Ego-Shooters. Moment, fehlt da nicht etwas? Ach ja! Die künstliche Intelligenz. Und die fehlt in dem Zweiter-Weltkriegs-Shooter The History Channel: Battle for the Pacific tatsächlich. Stattdessen laufen die japanischen Soldaten so planlos herum und lassen sich abschießen, als hätten sie zu viel Sake intus. Abschnitte, in denen der Spieler das Maschinengewehr bedienen muss, erinnern unweigerlich an die Moorhuhnjagd, nur dass Japaner von links oder rechts durch das Bild rennen.

Der Sergeant, dem Sie ständig folgen (!) müssen, bleibt gerne plötzlich stehen und läuft erst weiter, wenn Sie ihn überholen und ein ganzes Stück weiterlaufen. Wen das nicht stört, der bekommt schöne, aber ruckelnde Grafik mit netten Partikeleffekten präsentiert. History-Channel-Videos führen die Story zwischen den Missionen weiter. Diese finden auf den bekannten Schauplätzen des Pazifikkrieges statt, von Wake Island hin zur Schlacht von Iwo Jima.

Wertung zu The History Channel: Battle for the Pacific (X360)

Wertung:

5.0 /10
Pro & Contra
Gelungene Atmosphäre …
… von den hakeligen Animationen abgesehenVon künstlicher Intelligenz keine SpurWenig AbwechslungVerwaiste Mehrspielerserver
Fazit

Die nicht vorhandene KI zerstört den Spielspaß. Schade, denn die Idee ist eigentlich gut.

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