The First Descandant angespielt: Warframe meets Destiny in Unreal Engine 5
Special
Wir hatten bereits die Gelegenheit, den Third-Person-Shooter The First Descandant anzuspielen. Unsere Eindrücke zum actiongeladenen Spiel erfahrt ihr hier.
Einer für alle - alle für einen
Darunter leidet ebenfalls ein ziemlich cooles Feature. Sobald wir zum Missionsstartpunkt gelangen, können wir fremden Spielern nämlich sofort in ihren Schlachten helfen. Auf Knopfdruck joinen wir dem Kampfgeschehen und werden in die Nähe des Gefechts teleportiert. Das ist keine komplett neue Mechanik, jedoch sorgt sie für einen schönen Teamgedanken. Durch den niedrigen Schwierigkeitsgrad bleibt die Unterstützung meistens allerdings relativ unnütz. Dennoch haben wir uns immer wieder gefreut, sobald uns eine fremde Person unter die Arme gegriffen hat.
Eingangs haben wir bereits erwähnt, dass The First Descendant ein paar Parallelen zu Warframe besitzt. Das merken wir auch beim Missionsdesign immer wieder. Da müssen wir bestimmte Gebiete vor feindlichen Wellen verteidigen, gegnerische Terminals zerstören oder Roboter mit Energie versorgen. Ähnliche Aufträge gibt's auch im zehn Jahre alten Online-Actionspiel von Digital Extremes. Das ist nicht weiter schlimm, doch in der Beta haben sich diese Missionen relativ schnell wiederholt. Ein wenig mehr Abwechslung würde dem fertigen Titel nicht schaden.
Technisch glänzend
Die Abwechslung hat's dafür aber schon in die Spielwelten geschafft. Nachdem wir in den Gebieten durch das Abschließen der Aufträge weitere Areale und dadurch Missionen freischalten, funktioniert das mit den großen Abschnitten genauso.
Je weiter wir in der Story vorankommen, desto mehr Welten bekommen wir geboten. Auf den ersten Blick erscheint The First Descendant recht karg und steril, doch mit der Zeit gelangt immer mehr Abwechslung in die Gebiete.
Die Power der Unreal Engine 5 kommt in den unterschiedlichen Umgebungen ebenfalls gut zur Geltung. Auch die Effekte der Fähigkeiten und die Charaktere selbst sehen gelungen aus.
Selbiges gilt für die englische Vertonung. Die verschiedenen Stimmen der Descendants können sich durchaus hören lassen. Nur einige der Sprüche der Nachfahren im Menü haben den klassischen Fremdscham-Touch. Die könnten die Entwickler auch gerne komplett weglassen. Eine deutsche Synchronisation steht in der Beta übrigens nicht zur Verfügung.
Bei den Waffensounds und sonstigen Effekten gibt's zudem nichts zu meckern. Die Knarren klingen ordentlich krachend und wirken alleine dadurch bereits durchschlagskräftig. Auf technischer Seite trumpft der Shooter definitiv groß auf.
Ein finaler Releasetermin zu The First Descendant steht zwar noch nicht fest, doch zwischen dem 19. und 25. September könnt ihr euch bereits in der Crossplay-Open-Beta einen guten Ersteindruck verschaffen. Wer bis heute gerne Warframe spielt und auch im Kosmos von Destiny zuhause ist, könnte auch mit dem Loot-Shooter von Nexon viel Spaß haben. Wie gewichtig die Transaktionen und der Ingame-Shop ausfallen, wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Eine Rolle im kostenlosen Titel wird dieser Part aber auf jeden Fall spielen.
