The First Descandant angespielt: Warframe meets Destiny in Unreal Engine 5
Special
Wir hatten bereits die Gelegenheit, den Third-Person-Shooter The First Descandant anzuspielen. Unsere Eindrücke zum actiongeladenen Spiel erfahrt ihr hier.
Neben Sturmgewehren, MPSs und Schrotflinten stehen uns ebenfalls unter anderem Raketenwerfer zur Verfügung. Zwischen drei Waffen können wir direkt wechseln, alle anderen befinden sich im Inventar. Sollte das einmal voll sein, zerlegen wir die Knarren oder verkaufen sie beim Händler in Albion und schon haben wir wieder Platz. Zuvor testen wir sie an den Feindmassen allerdings auf ihre Nützlichkeit. Die Feuergefechte sind stets packend und aufgrund eines Greifhakens geht's auch immer wieder vertikal rund. Sollten wir einmal kurz vor dem Tod stehen, können wir mit dem nützlichen Hilfsmittel kurzfristig die Flucht antreten und unseren Schild aufladen lassen.
Für Gesundheitsregeneration müssen wir dagegen die Augen bei besiegten Gegnern offenhalten. Im Gegensatz zu Waffen und dem restlichen Loot schimmern die Med-Kits grün am Boden. Ein kurzes Berühren reicht aus und schon sind wir wieder frisch für den Kampf. Den Namen Loot-Shooter hat sich das Spiel von Nexon also auf alle Fälle verdient. Denn das Prinzip des Looten und Leveln funktioniert nicht nur bei den Schießeisen, sondern ebenfalls bei anderen hilfreichen Gadgets, die uns nach und nach stärker machen.
So viel Stuff
Den Überblick können wir daher schon einmal ein wenig verlieren. Neben den Waffen müssen wir uns schließlich auch regelmäßig unter anderem um die neuesten Schildverstärkungen, Runen und unseren Gesundheitsspeicher kümmern.
Zusätzlich werten wir in Albion unseren Masterrank auf, leveln verschiedene Gadgets auf höhere Stufen und erwerben Knarren sowie Verbesserungen beim Händler. Außerdem lässt es sich dort gegen die richtig dicken Bossgegner in einer Art Arena kämpfen.
Die sind ziemlich beeindruckend, teilen ordentlich Schaden aus und stecken dazu noch ziemlich viel ein. Unser Ziel ist es, alleine oder im Team die Schwachstellen ausfindig zu machen und die Kolosse dadurch für kurze Zeit lahmzulegen. Die Arenen lassen sich zudem in ihre Einzelteile zerlegen und das hat schon was!
Komplettes Kanonenfutter
Bei all dem Lob fürs Kampfsystem müssen wir allerdings auch größere Schwächen ansprechen. Glücklicherweise sind die bis zum finalen Release relativ leicht zu beheben. Den Schwierigkeitsgrad sollten die Entwickler aber auf jeden Fall noch anpassen. Selbst alleine bereiten uns die Feinde nur in den seltensten Fällen Probleme.
Auch in diesen Momenten macht es jedoch eher die Masse als die Stärke unserer Widersacher. Hin und wieder schnappen wir uns die Gegner sogar direkt am Spawnpunkt weg. Da kann das Waffen-Handling und -Feedback noch so fantastisch sein, solange die Feinde trotz ihrer Übermacht so leicht zu besiegen sind, geht das auf die Langzeitmotivation.
Was in Solodurchgängen schon ein großes Problem darstellt, wird mit Hilfe von Mitspielern noch ein Größeres. Einerseits stellt sich das Spielerlebnis als noch einfacher heraus, andererseits muss sich am Balancing zusätzlich einiges tun.
Sobald zwei Personen mit unterschiedlichen Skillleveln miteinander spielen, passen sich die Gegner zu wenig an. Der stärkere Spieler benötigt häufig für an sich recht schwere Kontrahenten nur einen einzelnen Schuss. Das muss bis zur Veröffentlichung noch überarbeitet werden. Dazu erscheinen die Schusswaffen insgesamt ebenfalls viel zu durchschlagskräftig. Die Fähigkeiten wie beispielsweise die Eisangriffe von Viessa helfen zwar im Kampf, wirken aufgrund der powervollen Knarren aber eher überflüssig.
