The First Descendant angespielt: Warframe meets Destiny in Unreal Engine 5
Special
Wir hatten bereits die Gelegenheit, den Third-Person-Shooter The First Descendant anzuspielen. Unsere Eindrücke zum actiongeladenen Spiel auf Basis der Unreal Engine 5 erfahrt ihr in unserer Preview.
Es ist nicht mehr lange hin, dann können Fans von Loot-Shootern in die Crossplay-Open-Beta von The First Descendant starten. Vom 19. bis 25. September läuft die Anspielmöglichkeit für alle Interessierten auf PC, PS5, PS4, Xbox Series X/S und Xbox One. Das südkoreanische Entwicklerstudio Nexon Games bringt damit frischen Wind in den Games-as-a-Service-Bereich, der in den letzten Jahren ein wenig schwächelte. Nach der Beta-Phase wird auf Feedback der Community eingegangen und das Spiel für einen finalen Release in den nächsten Monaten angepasst und weiterentwickelt.
Es steht bereits fest, dass The First Descendant als Free2Play-Titel auf den Markt kommen soll. Einen genauen Termin gibt's allerdings nicht. Noch bevor die Open Beta startet, durften wir bereits einen ausgiebigen Blick auf den Third-Person-Shooter werfen. Dabei hat uns nicht nur die Optik überzeugt, denn die Entwickler setzen auf die Unreal Engine 5, sondern auch das fantastische Gunplay. Die allgemeine Struktur, Figuren und Missionen erinnern stark an das 2013 veröffentlichte Warframe. Aber auch Fans von Bungies Destiny kommen auf ihre Kosten. Trotz der unterschiedlichen Kameraperspektiven fallen Parallelen ziemlich schnell ins Auge.
Rette die Welt (einmal mehr)
Die Story gibt bisher noch nicht allzu viel her: Im Grunde entwickelt sich eine recht übliche Gut-gegen-Böse-Geschichte. Die Bösen, im Falle von The First Descendant sind das die Vulgus, möchten unter dem neuen Anführer Karel mit Hilfe sogenannter Ironhearts die Zerstörung des Kontinents Ingris einläuten.
Wir schlüpfen in die Rolle von einem Nachfahren, also einem Menschen mit besonderen Fähigkeiten, um die Angriffe der Vulgus abzuwehren und Ingris zu retten. Uns stehen dafür über zehn Charaktere zur Verfügung, die alle individuelle Stärken besitzen.
Viessa besitzt beispielsweise die Gabe, ihre Feinde über Wasserdampf in der Atmosphäre zu verlangsamen oder sogar einzufrieren. Mit Lepic können wir dagegen einige unterschiedliche Granaten auf die Gegner werfen. Und Ajax, die letzte komplett spielbare Figur in der Beta, erzeugt vorübergehend einen Schild.
Vor Spielbeginn werden wir jedoch gefragt, ob wir im Normal Mode oder im Boost Mode starten möchten. Wählen wir den letztgenannten, stehen uns alle Descendants zur Auswahl und zwar auf der höchsten Levelstufe. Das bedeutet, wir haben in der Beta die Möglichkeit, die Nachfahren im besten Build auszuprobieren.
Zwischen den Missionen bekommen wir in recht seltenen Sequenzen gezeigt, wie sich die Situation entwickelt und welche Pläne unser Widersacher schmiedet. Im Vordergrund stehen aber eher Gespräche mit Auftraggebern in unserem Hub und der gleichzeitig letzten friedlichen Bastion Albion sowie das tolle Gunplay.
Shooten und Looten
Denn obwohl die Story bisher ein wenig zäh rüberkommt, haben wir ziemlich großen Spaß an der Beta. Das liegt in erster Linie am ausgezeichneten Gameplay von The First Descandant. Die Kämpfe gegen die unterschiedlichen Feindtypen der Vulgus machen vor allem aufgrund des guten Waffen-Handlings ordentlich Laune. Und von den Knarren gibt's mehr als genug: Etliche Gegner lassen, nachdem wir sie besiegt haben, nämlich Wummen fallen. An der farblichen Markierung sehen wir sofort, ob es sich lohnt, diese ins Inventar zu packen, liegenzulassen oder direkt auszurüsten.
