The Elder Scrolls IV: Oblivion - Shivering Isles

Test

Über das Prinzip von Yin und Yang in der Welt Cyrodiil

Bereits das Dorf Passwall gibt einen Vorgeschmack auf das neuartige Setting. Bereits das Dorf Passwall gibt einen Vorgeschmack auf das neuartige Setting. Die Elder-Scrolls-Reihe ist seit ihrer Entstehung im Jahr 1994 ein Vorreiter im Rollenspiel-Genre. Spätestens mit Morrowind, dem dritten Teil, wurde das auch Xbox-Fans klar, für die das seinerzeit richtungsweisende RPG zum absoluten Freizeitkiller wurde. Mit der Veröffentlichung des Nachfolgers The Elder Scrolls IV: Oblivion brach Bethesda alle Rekorde. Mit massenweise Auszeichnungen gilt das Spiel als eines der wichtigsten und vor allem besten Xbox-360-Spiele. Mit atemberaubender HD-Grafik und mehr als 100 Stunden Umfang fesselte Oblivion mehr als drei Millionen Fans auf der ganzen Welt.

Für das offizielle Add-on zum letztjährigen Rollenspiel-Kracher begibt sich Entwickler Bethesda erneut in eine Vorreiterrolle, denn The Elder Scrolls IV: Shivering Isles ist in vielerlei Hinsicht eine absolute Premiere für die Xbox 360 und deren Nutzer. Zum ersten Mal gibt es einen kostenpflichtigen Inhalt, der die Ein-Gigabyte-Download-Grenze überschreitet, zum ersten Mal kostet ein Inhalt vom Marktplatz mehr als 2.000 Microsoft-Punkte und zum ersten Mal gibt es ein Erweiterungspack für ein Vollpreis-Spiel exklusiv zum Download, das deutlich über die herkömmlichen Gimmicks hinausgeht und nicht nur viele neue Quests, sondern auch ein vollständig neues Gebiet mit neuen Gegnern, Waffen, Rüstungen und vielem mehr bietet.

Gegen stolze 2.400 Microsoft-Punkte darf die Internetleitung entsprechend beansprucht werden. Wenn Sie anschließend Oblivion einlegen und einen Ihrer Spielstände laden, werden Sie zunächst keinen großen Unterschied feststellen. Sollten Sie sich eventuell fragen, ob Sie Shivering Isles überhaupt richtig aktiviert haben, nachdem Sie selbst nach einem flüchtigen Blick auf die Karte kein neues Gebiet entdecken, seien Sie unbesorgt, denn Shivering Isles liegt streng genommen irgendwo im Nirgendwo.

Den ersten Hinweis, der Sie in das neue Gebiet führt, schnappen Sie schnell auf: Angeblich ist auf einer kleinen Insel in der Bucht von Niben eine seltsame Tür aufgetaucht. Da Sie in Ihrem virtuellen Heldenleben prinzipiell tun und lassen können, was Sie wollen, dürfen Sie dem Gerücht jederzeit nachgehen. Damit Sie die notwendigen Informatio­nen zur aktuellen Erweiterung zügig erhalten, haben wir uns umgehend in die Nibenbucht begeben, um das Tor zu erforschen. Ein paar geschwommene Meter später stehen wir auf einer kleinen Insel vor einem bewachten Tor, das wir trotz aller Warnungen durchschreiten.

Auf der anderen Seite erwartet Sie ... ein Raum mit einem Tisch, einem leeren und einem besetzten Stuhl. Der sitzende, freundliche Herr ist Berater des Fürsten Sheogorath und erklärt Ihnen erst einmal, was Sie auf den Shivering Isles erwartet. Das Land ist wie der Geist des Fürsten Sheogorath sozusagen geteilt. Das Gebiet im Nordwesten namens Mania ist, wie sein Name schon andeutet, voller durchgeknallter Charaktere und poppig bunter Farben, und vor allem riesige Pilze gedeihen dort hervorragend.

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