Teenage Mutant Ninja Turtles Shredder's Revenge im Test: Besser als Pizza
Test
Lang, lang ist es her, dass es ein richtig gutes Spiel zu den Turtles gab, doch nun erscheint mit TMNT: Shredder's Revenge ein Retro-Brawler der Extraklasse. Wir haben uns mehrmals und mit verschiedenen Koop-Partnern durch das Abenteuer der Kampfkröten geprügelt und verraten euch in diesem Test, warum wir immer noch nicht genug vom Spiel haben.
Sie sind grün, lieben Pizza, waren in den 90er-Jahren absoluter Kult und sind echt ein ultra heißes Team, wenn sie gegen Angst und Schrecken ziehen. Die Rede ist natürlich von den Teenage Mutant Ninja Turtles. Der größte Hype um die Ninja-Kampfkröten mag zwar vorbei sein, doch Dotemu und Tribute Games bringen nun mit TMNT: Shredder's Revenge ein Spiel heraus, das an die Glanzzeit der vier Brüder anknüpfen soll. Der Retro-Brawler soll eine Hommage an die alten TV-Serien und natürlich an die kultigen Turtles-Spiele der 8- und 16-Bit-Ära sein, aber ebenfalls mit Anspielungen zu den Filmen und Spielzeugen der 90er gespickt sein und obendrein Gameplay bieten, das sich sowohl angenehm vertraut als auch frisch und modern anfühlt. Das klingt natürlich wie die Pizza backende Wollmilchsau, doch wir können euch beruhigen: In unserem Test präsentierte sich Shredder's Revenge tatsächlich als genau das, was Publisher und Entwickler versprachen.
Schröder ist auch da
Typisch für das Genre der Sidescroll-Beat-em-Ups ist die Story ziemlich egal, schließlich kommt es hauptsächlich drauf an, von links nach rechts zu laufen und allerhand Gegner zu vermöbeln. Dennoch werden Fans der Turtles hier voll auf ihre Kosten kommen. Die Geschichte wird anhand von animierten Standbildern erzählt und ist recht simpel. Shredder möchte Rache nehmen an den Schildkröten, die immer seine Pläne durchkreuzen. Dafür verbündet er sich mit zahlreichen aus den Serien und Filmen bekannten Fieslingen und entsendet Rocksteady und Bebop, um Teile von Krangs Anzug zu stehlen. Schließlich braucht er die Hilfe des gemeinen Gehirns aus der Dimension X, um die Freiheitsstatue zu seinen Zwecken umzubauen.
Quelle: PC Games
Im Verlaufe des Abenteuers reisen wir quer durch New York. Hier befinden wir uns gerade im Zoo.
TMNT Shredder's Revenge im Test
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Ja, das ist komplett bescheuert und damit eben genauso charmant wie früher. So einfach die Story auch gestrickt ist, sie wird toll präsentiert und bietet viel Fan-Service. Innerhalb von 16 Stages führt sie uns quer durch New York und ein paar Bereiche, die wir nicht verraten möchten. Dabei erleben wir alles, was die Turtles und deren erfolgreiche Videospiele auszeichnete. Wir prügeln uns durch Heerscharen von Gegnern, skaten, fliegen und hauen Bossen auf die große Schnauze. Jedes Level ist toll und super detailliert gestaltet. Jeder Abschnitt glänzt mit eigener, fantastischer Musikuntermalung. Jeder Boss ist ein alter Bekannter aus den Serien und Filmen und glänzt mit eigenen Angriffsmustern, die zu seiner Figur passen. Fans werden überrascht sein, wie viele bekannte und eher unbekannte Charaktere es in einer Form ins Spiel geschafft haben.
Man merkt an allen Ecken und Enden, wie viel Herzblut und Liebe zum Detail die Entwickler in ihr Spiel gesteckt haben. Sie beweisen ein hervorragendes Gespür dafür, was Turtles-Fans sehen möchten und wovon sie positiv überrascht sein werden. Zum Beispiel werden die Lieblinge Bebop und Rocksteady nicht einfach wie in vorherigen Turtles-Games nur kurz als Bosse verheizt und das war es dann. Schweini und Nasi haben stattdessen mehrere Auftritte und erfreuen uns mit ihrer wunderbaren Blödheit.
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