Erfahrt die wichtigsten Details zur Grafik und UI von Tavern Keeper. Auch ein erstes Fazit erwartet euch.
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Grafik und UI: Low-Poly-Charme und kleine Stolperfallen
Die Benutzeroberfläche schwankt zwischen hilfreicher Modernität und etwas umständlicher Menüführung. Positiv hervorzuheben sind die eingebetteten Tutorials mit Kurzvideos, die nahezu jede Aufgabe knapp erklären.
Die ersten Spielminuten wirken dennoch ein wenig holprig und bestimmte Funktionsbereiche sind zu tief in Menüs verschachtelt. Nach ein paar Stunden ist das meiste aber verinnerlicht - bis dahin werden Geduld und ein Stückchen Neugierde vorausgesetzt.
Kleinere Ungenauigkeiten und gelegentliche Klicks ins Leere kommen vor, wirken aber eher wie typische Early-Access-Kanten als echte Probleme. Insgesamt ist die Bedienung also solide, auch wenn dem Spiel hier und da noch etwas Feinschliff ganz guttäte.
Optisch bleibt Tavern Keeper seinem liebevollen Low-Poly-Stil durchgehend treu. Die Figuren wirken dabei bewusst simpel und leicht überzeichnet. Besonders auffällig sind jedoch die fehlenden Oberarme aller Charaktere - vielleicht sind sie aber auch einfach nur überbewertet.
Quelle: PC Games
Einfach, kantig und doch so lebendig! Und das, obwohl weit und breit kein einziger Oberarm in Sicht ist.
Das Ganze ist so charmant umgesetzt, dass wir es nach den ersten paar Minuten bereits gar nicht mehr hinterfragt haben, ganz im Gegenteil: Der Stil trägt viel zur Identität des Spiels bei und macht die Charaktere dabei sofort etwas liebenswerter.
Auch die Taverne selbst fühlt sich belebt an, ohne optisch überladen zu wirken. Wobei das natürlich auch auf die von Spielern erschaffene Einrichtung ankommt.
Viel Humor, starke Werkzeuge und ein paar Baustellen
Tavern Keeper zeigt bereits im Early Access, warum viele Fans des Genres schon lange auf diesen Titel gewartet haben. Die Kombination aus humorvollen Fantasiewelten, offenen Baumöglichkeiten und einem simulativen Tavernenbetrieb ist gelungen und eigenständig.
Quelle: PC Games
Ein einzelner Screenshot - aber so viele kleine Faktoren, über die geschmunzelt werden kann.
Bereits die ersten drei Regionen präsentieren uns unterschiedliche Stimmungen, Herausforderungen und Charaktere, durch welche das Spiel schon jetzt überraschend dicht wirkt.
Gleichzeitig kämpft das Spiel aktuell noch mit KI-Problemen, UI-Holprigkeiten und einigen sporadischen Bugs, die den Spielfluss leider etwas ausbremsen. Das hohe Maß an kreativer Freiheit innerhalb des Design-Tools, das Worldbuilding und der Erzähler gleichen aber viel davon wieder aus.
Meinung
Mit den verbleibenden Regionen, zusätzlichen Gameplay-Systemen und etwas optimierter KI hat Tavern Keeper in unseren Augen klar und deutlich das Potenzial dazu, in der Zukunft zu einer der stärksten Aufbausimulationen seiner Art zu werden. Transparenzhinweis: Dieser Beitrag entstand unabhängig.
