Superman kehrt zurück, aber irgendwie hat ihn keiner so richtig vermisst!
Der Bärenanteil des Spiels besteht aus langweiligen Prügeleien mit Robotern.
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Eigentlich hatten wir nach dem einfallslosen vierten Film und diversen halbgaren Versoftungen erwartet, das flatternde rote Cape niemals wieder in einem Videospiel zu sehen. Doch angesichts des Erfolgs von Spider-Man und seinen mutierten Kollegen der X-Men-Truppe war es nur eine Frage der Zeit, bis Hollywood auch den Klassiker Superman wieder in die Kinos bringt. Die Qualität des Streifens spielt für uns keine besondere Rolle, denn das Spiel zum Film orientiert sich nur sehr vage an der Vorlage.
Geisterstadt
Kann ein Superman-Spiel überhaupt funktionieren? Wie soll man einen Spieler fordern, wenn seine Spielfigur übermenschliche Kräfte besitzt und nicht sterben kann? Ganz einfach: man spendiert dem Spiel eine Energieleiste für den Ort des Geschehens - Metropolis. Wer im blauen Stretch-Anzug mehr Loopings fliegt als Menschen rettet, der wird ausgebuht und sieht den Game-Over-Bildschirm. Also bleibt einem gar nichts anderes übrig, als sich durch die monotonen Missionen zu prügeln, die das Spiel bereithält.
Spätestens nach dem 43. Roboter, den man zu Klump gehauen hat, vergeht einem die Lust und es stellt sich die Frage, ob das wirklich schon alles ist. Metropolis ist eine riesige, freie Spielwelt, der es leider vor allem an Inhalten mangelt. Superman ist ein Sandkastenspiel ohne Sand - da fällt das Burgen bauen schwer. Bis auf gelegentliche Nebenmissionen und 200 sammelbare Figürchen gibt es in der Stadt schlicht nichts zu tun.
Nicht nach unten schauen
Als böser Superman demoliert man Metropolis.
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Im Ansatz lässt sich durchaus das Potenzial des Spiels erkennen. Das Kampfsystem ist umfangreich und mit Superman durch die Straßen zu fegen, hat durchaus seinen Reiz - zumindest bis zur Landung. Dann nämlich fallen die leeren Straßen und groben Texturen sofort ins Auge und die Optik wirkt fürchterlich karg. Nicht, dass wir wirklich mit einem hervorragenden Superman-Spiel gerechnet hätten, etwas mehr Inhalt hätte EA seinem Werk aber durchaus spendieren können.
