Super-Bikes Riding Challenge

Test Thomas Eder

Motorrad-Rennspiel mit RPG-Einschlag

Indem Sie auf die Gegner auffahren, machen Sie diese nervös. 
BILD: PLAYZONE Indem Sie auf die Gegner auffahren, machen Sie diese nervös. BILD: PLAYZONE Nach S.C.A.R. und Evolution GT beglückt die italienische Softwarschmiede Milestone jetzt Zweiradenthusiasten. Dabei wurden grundlegende Aspekte wie die Rollenspiel-Elemente übernommen, sodass Sie sich auch diesmal Ihr Outfit und Ihre fahrerischen Fähigkeiten erst durch Erfolge verdienen müssen. Wie in den beiden Auto-Rennspielen können Sie außerdem Ihre Gegner unter Druck setzen, indem Sie ihnen auf der Pelle kleben. Sobald sich deren Energie-Leiste abgebaut hat, begehen sie Fahrfehler und können wunderbar überholt werden.

Dasselbe gilt allerdings auch für Ihren Piloten: neigt sich Ihre Energie dem Ende zu, verschlechtert sich kurzzeitig Ihre Sicht. Die Fahrphysik hierbei ist relativ realistisch - erwartungsgemäß lassen sich die Bikes also schwerer als Autos lenken. In technischer Hinsicht präsentiert sich das Spiel solide, kann aber weder bei der Grafik noch bei der Steuerung Tourist Trophy das Wasser reichen. Dafür entzückt der Titel mit ordentlichem Umfang zum moderaten Preis und vor allem durch die über 40 originalen Motorräder bekannter Hersteller wie Yamaha, Triumph oder Ducati.

Wertung zu Super-Bikes Riding Challenge (PS2)

Wertung:

74 /10
Fazit

Simulationslastige Motorrad-Raserei mit stimmigen RPG-Elementen.

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