Marvel's Spider-Man: Erwartungen erfüllt - eines der besten Superhelden-Spiele der vergangenen Jahre

Test Lukas Schmid
Marvel's Spider-Man: Erwartungen erfüllt - eines der besten Superhelden-Spiele der vergangenen Jahre
Quelle: Sony

Review zu Marvel's Spider-Man: Spidey schwingt sich elegant auf die PS4 und in eines der ­besten Superhelden-Spiele seit ­Jahren. In unserem Test zum Spiel verraten wir, was das Abenteuer auszeichnet und warum es sogar das tolle Spider-Man 2 aus dem Jahr 2004 mühelos aussticht. Guckt euch außerdem unbedingt unseren Video-Test zu Spider-Man an!

Wie sagte einst ein weiser Mann: "Spinnen-Mann, Spinnen-Mann, tut alles, was ne Spinne kann". Eines ist dem sympathischen Wandkrabbler in den letzten anderthalb Dekaden allerdings nicht gelungen, nämlich in einem erinnerungswürdigen Spiel aufzutreten - die Qualität des famosen Spider-Man 2 von 2004 wurde nie mehr erreicht.

Nun, zumindest bisher. Denn auf der PS4 erlebt ­Peter Parker sein mit Abstand bestes Abenteuer, welches alte Qualitäten perfekt mit Neuerungen und ­Verbesserungen vereint.

Schwunghaftes Gameplay

Anstatt die zigste Spider-Man-­Origin-Story zu erzählen, treffen wir diesmal auf einen erfahrenen Peter Parker, der seinen Helden-Job schon seit acht Jahren inne hat. Quelle: PC Games Anstatt die zigste Spider-Man-­Origin-Story zu erzählen, treffen wir diesmal auf einen erfahrenen Peter Parker, der seinen Helden-Job schon seit acht Jahren inne hat. Was muss einem Spider-Man-Spiel zuallererst gelingen, um zu überzeugen? Es muss das Gefühl, zwischen Häuserschluchten und anderen Gebäuden hindurch zu schwingen, richtig umsetzen - darum steht das erwähnte Spider-Man 2 bis heute so hoch im Kurs. Ansonsten nämlich hat der Titel nach heutigen Maßstäben aufgrund der altbackenen Technik und des sehr simplen Gameplays nicht mehr viel zu melden.

Mehr zum Thema: Spider-Man - Alle Wahrzeichen im Foto-Modus finden

Auf dieser allerwichtigsten Ebene macht das neue Spider-Man schon einmal alles richtig. Das System, mit dem wir uns durch das virtuelle Manhattan schwingen, ist eindeutig vom Spinnen-Urvater inspiriert, verbessert das System aber an allen Ecken und Enden, erweitert es sinnvoll und fühlt sich schlichtweg fantastisch an. Wir können uns an kein Spiel erinnern, in dem es auch nur ansatzweise so viel Spaß macht, sich einfach nur durch die Welt zu bewegen! Das zeigt schon die Tatsache, dass eigentlich ein Schnellreise-System existiert, wir es aber während unserer Testphase kein einziges Mal verwendet haben. Das Fortbewegen durch die Stadt ist spielgewordene Perfektion!

Wie funktioniert's? Eigentlich sehr einfach: Durch einen Druck auf den rechten Schulterknopf sucht sich unser Spinnenfaden automatisch einen Befestigungspunkt. Halten wir den Knopf gedrückt, so wird im Kontakt mit Wänden und anderen Gegenständen automatisch der Parcours aktiviert, heißt also, dass wir an Wänden nach oben laufen, zwischen Gerüsten hindurchsausen und mehr. Durch den gleichzeitigen Druck auf den linken und rechten Schulterknopf können wir einen gezielten Sprung auf einen Punkt vor uns ausführen und zusätzlich mit X auch ohne Befestigungspunkt in der Nähe einen kleinen Netz-Schub nach vorne aktivieren. X dient zusätzlich zum Springen und mit dem richtigen Timing können wir in einem steten Wechsel aus Schwingen und Springen ein regelrechtes Ballett auf den Häuserfassaden und Dächern ­Manhattans aufführen. Später kommen weitere Fähigkeiten dazu, etwa die Möglichkeit, aus dem Stand meterhoch nach oben zu hüpfen, wodurch das Repertoire an Moves erweitert und die Fortbewegung sogar noch unterhaltsamer wird.

Die Fortbewegung durch die Stadt via Netzschwung ist absolut granios gelungen. Wir wollen keinen Open-World-Titel ohne die Mechanik mehr spielen! Quelle: PC Games Die Fortbewegung durch die Stadt via Netzschwung ist absolut granios gelungen. Wir wollen keinen Open-World-Titel ohne die Mechanik mehr spielen! Obwohl es im Kern gar nicht mal so viele Dinge sind, die wir beim Schwingen und Herumspringen beachten müssen, ist die Menge an Möglichkeiten beachtlich und durch das kontextsensitive Verhalten des Helden auf die Umgebung in jeder Situation werden oft sogar doofe Fehler unsererseits noch in coole Moves verwandelt. Wir würden zudem sagen, dass das Spiel in 99 von 100 Fällen richtig interpretiert, was wir gerade vorhaben und etwa unsere Route leicht korrigiert, ohne dass sich das anfühlen würde, als würde uns die Kontrolle aus der Hand genommen. Und wer will, kann zudem mit dem linken Schulterbutton jederzeit die Zeit verlangsamen und sich dann manuell an den Punkt seines Wunsches ziehen. Die Entwickler müssen Monate an Arbeit nur in das Netzschwingen gesteckt haben, denn de facto können wir keinen einzigen Kritikpunkt daran finden.

Schöne Stadt mit viel zu tun

Das von den Arkham-Spielen inspirierte Kampfysytem funktioniert wunderbar flüssig und erlaubt befriedigende, Combo-lastige Auseinandersetzungen. Quelle: PC Games Das von den Arkham-Spielen inspirierte Kampfysytem funktioniert wunderbar flüssig und erlaubt befriedigende, Combo-lastige Auseinandersetzungen. Als nicht ganz so perfekt entpuppen sich die Aufgaben, die uns in der Spielwelt erwarten. Das virtuelle Manhattan ist sehr detailliert gestaltet und weit mehr als nur ein Spielplatz zum darin Herumschwingen, allerdings vollgestopft mit Sammelkram wie besonderen Sehenswürdigkeiten, die es mit unserer jederzeit ausrüstbaren Kamera zu fotografieren gilt, Rucksäcken, die an allen möglichen Orten an die Wände geklebt sind, versteckten Katzen-­Figuren von Black Cat und, und, und. Allzu viel Substanz hat das Gesammel allerdings nicht.

Das Schöne: Die meisten dieser Collectibles erfordern nicht, dass wir dadurch länger als ein paar Sekunden stehen bleiben. Ja, spielerisch steckt hinter dem Aufklauben eines Rucksacks nicht viel, aber man kann es einfach nebenher erledigen, während man ohnehin gerade durch die Stadt schwingt. So fügen sich diese Aufgaben gut in den restlichen Spielfluss ein.

Token-Tausch

Zusätzlich erwarten uns Aufgaben, die mehr Zeit in Anspruch nehmen. Allen voran klassische Nebenmissionen und Forschungsstationen, die von ­Peters Freund Harry Osborn betrieben werden. Auch hier ist die Aufgabenstellung meist simpel und es gilt etwa, durch acht Smogwolken in der Stadt zu schwingen. Das lässt sich nicht ganz so elegant ins Bereisen der Spielwelt einbauen, dafür erwarten uns Aufgaben dieser Art deutlich seltener. Natürlich hätten wir uns Nebenaufgaben mit etwas mehr Substanz gewünscht, aber die Art und Weise, wie die Entwickler diese Herausforderungen eingebaut haben, ist nachvollziehar und sinnvoll.

Ja, in besonders spektakulären Momenten erwarten uns ab und an simple Quick-Time-Events. Allerdings sind sie rar gesät und stören auch den Spielfluss nicht. Quelle: PC Games Ja, in besonders spektakulären Momenten erwarten uns ab und an simple Quick-Time-Events. Allerdings sind sie rar gesät und stören auch den Spielfluss nicht. Lediglich Leuten, die sich wirklich nur auf die Hauptaufgaben konzentrieren wollen, dürfte vielleicht sauer aufstoßen, dass man diese Sidequest erledigen muss, um spezielle Tokens freizuschalten, mit denen wir uns zusätzliche ­Spider-Man-Kostüme sowie Upgrades für unsere Spider-Gadgets (dazu gleich mehr) kaufen können. Aber auch hier wurde die richtige Balance gefunden, denn wer gezielt nur ein paar der Goodies freischalten will, muss dafür nur einen Bruchteil an Zusatz-Missionen erledigen. Die wichtigsten Unlockables, die Fähigkeiten aus den drei Mini-Skilltrees, sind hingegen an unseren ­Erfahrungslevel gebunden und auch, wer nur der Kampagne folgt, erhält genug Fähigkeitenpunkte, um einen Gutteil davon freizuschalten.

Kampfkrabbler

Ebenfalls mit Tokens freigeschaltet werden die diversen Gadgets, die Spider-Man mit sich führt, sowie deren Verbesserungen. Darunter findet sich etwa eine Spider-Bombe, die mehrere Gegner auf einmal einspinnt, ein elektrischer Netzschuss und mehr. Relevant werden diese Helferlein in den Kämpfen gegen meist mehrere Wellen von ­Gegnern, denen wir uns sowohl in den Hauptmissionen als auch in diversen Ganovenverstecken in der Stadt stellen müssen. Hört sich etwas überbordernd an und tatsächlich kann so eine Auseinandersetzung auch gerne mal mehrere Minuten in Anspruch nehmen. Dankenswerterweise wurde das Kampfsystem aber so gut umgesetzt, dass wir diese Gefechte beim Testen aktiv suchten, weil sie einfach immer wieder Laune machten.

Nebenmissionen wie die Jagd nach allerlei Sehenswürdigkeiten zum Fotografieren sind simpel, fügen sich aber ganz wunderbar in den Spielfluss des Abenteuers ein. Quelle: PC Games Nebenmissionen wie die Jagd nach allerlei Sehenswürdigkeiten zum Fotografieren sind simpel, fügen sich aber ganz wunderbar in den Spielfluss des Abenteuers ein. Eindeutig von den ­Arkham-Spielen inspiriert, werden wir hier von allen Seiten gleichzeitig von allerlei Feinden beackert, die über Besonderheiten wie Schusswaffen, Schilde, besonders große Angriffskraft und mehr verfügen. Drücken wir den Schlagknopf, sucht das Spiel automatisch den nächsten Gegner in der Richtung, in die wir den Analogstick drücken. Je nach dessen Ausrüstung müssen wir entsprechend reagieren, ihn also etwa mit Fäden einspinnen, unter ihm durchrutschen und ihn von hinten angreifen oder ihm die Waffe aus der Hand ziehen. Meldet sich unser Spider-Sinn via Symbol über Spideys Kopf, sollte man schnell den Ausweich-Knopf drücken, um Schaden zu vermeiden und den Combo-Flow am Leben zu erhalten.

Die Waffen einer Spinne

Alle Missionen, in denen wir nicht Spider-Man steuern, wie die Mary-Jane-Stealth-Aufgaben, fallen leider ziemlich langweilig aus und wirken deplatziert. Quelle: PC Games Alle Missionen, in denen wir nicht Spider-Man steuern, wie die Mary-Jane-Stealth-Aufgaben, fallen leider ziemlich langweilig aus und wirken deplatziert. Zusätzlich haben wir Zugriff auf die erwähnten Kampf-Helferlein und schalten wie für die Fortbewegung in der Stadt in den Skill Trees immer neue ­Manöver frei. Da werden dann Gegner in die Luft geschleudert und durch die Gegend gepfeffert, wir springen von Hauswänden ab, um besonders stark anzugreifen, führen extra-effektive Schlagabfolgen aus und so weiter. Zusätzlich verfügen wir über eine sogenannte Fokus-Leiste, die sich auffüllt, wenn wir erfolgreich kämpfen. Je nachdem, was gerade sinnvoll ist, können wir dank ihr entweder unsere Lebensenergie wieder ein wenig auffüllen, eine ­Spezialfähigkeit aus einer Auswahl an gleichzeitig mit neuen Anzügen freigeschalteten besonderen Angriffen aktivieren (dann werden etwa alle Gegner im unmittelbaren Umfeld mit Spinnenfäden beschossen), oder besonders cool inszenierte Finisher auslösen. Wie das Erkunden der Stadt funktioniert das alles extrem flüssig und Spider-Mans Fähigkeiten werden perfekt in den Ablauf eingebunden.

Wir würden sagen, dass das System ein wenig einfacher ist als jenes in den Batman-Spielen. Hohe Combos zu erreichen ist im Spinnenkostüm deutlich leichter, dafür laufen die Gefechte einen Zacken schneller ab. Spidey ist noch beweglicher und zieht sich auch gerne mal über das gesamte Kampffeld zu einem Gegner und die Fehlertoleranz ist etwas höher. Das Ergebnis sind ein extrem flüssiges Spielgefühl und jede Menge befriedigende Momente. Müssten wir uns entscheiden, würden wir sagen, dass wir die Kämpfe in Spider-Man noch ein kleines bisschen mehr mögen als jene in etwa ­Batman: Arkham Knight. Ähnlich wie in Arkham, aber etwas flotter - das trifft auch auf das optionale Stealth-System zu. Wer will, kann ganze Gegnerhorden ausschalten, ohne auch nur einen Alarm auszulösen. Man kann hierfür etwa im Schatten respektive hoch über den Widersachern bleiben, Feinde mit Spinnenfäden an Decken hängen, odersie unerkannt von hinten ausschalten. Das funktioniert sehr gut, wird einem dankenswerterweise aber niemals aufgezwungen.

Dadurch, wie ungemein spaßig das Hauptgameplay des Spiels ist, stechen lahme Elemente wie diese Minspiele, die man viel zu oft machen muss, doppelt so negativ hervor. Quelle: PC Games Dadurch, wie ungemein spaßig das Hauptgameplay des Spiels ist, stechen lahme Elemente wie diese Minspiele, die man viel zu oft machen muss, doppelt so negativ hervor. Wir wünschten, wir könnten auch die Bosskämpfe derart loben, allerdings gehören diese durchaus spektakulär inszenierten Auseinandersetzungen zu den schwächeren Momenten im Abenteuer. Für sich stehend machen sie Spaß, ähneln einander aber zu sehr: Durch Netzschüsse oder geworfene Objekte betäuben, währendessen dank des Spinnensinnes feindlichen Angriffen ausweichen, danach hinziehen und draufhauen, zwei- bis dreimal wiederholen, fertig. Da hätte man definitiv mehr draus machen können!

Wir wollen Spidey!

Prinzipiell machen die Bosskämpfe Spaß, sie ähneln einander aber zu sehr und laufen fast gleich ab. Quelle: PC Games Prinzipiell machen die Bosskämpfe Spaß, sie ähneln einander aber zu sehr und laufen fast gleich ab. Ein deutlich größerer Störfaktor am Spiele-Gesamtpaket sind jene Momente, in denen man als Peter Parker, Mary-Jane oder andere Figuren unterwegs ist: Anstatt des extrem unterhaltsamen ­Spider-Man-Gameplays gibt es dann banale Schleichabschnitte (die im Gegensatz zu den Stealth-Optionen des Spinnenmannes nicht optional sind), Adventure-ähnliche, unpassende Rätseleien sowie viel, viel, viel zu viele Varianten zweier sich ständig wiederholender Minispiele, in denen wir entweder Computer hacken oder chemische Analysen durchführen müssen. Es ist ja an und für sich löblich, dass die Entwickler Abwechslung ins Spiel bringen und sich nicht nur auf dem normalen Spielprinzip ausruhen wollen, allerdings nehmen diese Momente Tempo raus, wirken deplatziert, machen schlicht keinen Spaß - und kommen zu häufig vor.

Blockbuster-Unterhaltung

Ungesehen vorzugehen macht fast so viel Spaß wie die Kämpfe. Quelle: PC Games Ungesehen vorzugehen macht fast so viel Spaß wie die Kämpfe. Ihr Nutzen, neben dem Versuch, Varianz ins Gameplay zu bringen, ist aber natürlich jener, die Geschichte voranzutreiben. Und die kann sich durchaus sehen lassen! Nein, eine tiefgründige Geschichte erzählt Spider-Man nicht, wohl aber handelt es sich um toll präsentierte, abwechslungsreiche und in einigen Szenen sogar ziemlich emotionale Blockbuster-Unterhaltung, die den ­Figuren respektive ihren Comic- und Filmvorlagen mehr als gerecht wird. Hinzu kommt der sehr gut umgesetzte, typische ­Spider-Man-Humor. Der Wandkrabbler kommentiert so gut wie jede Situation mit seinen bekannten Sprüchen und führt beim Schwingen durch die Stadt unterhaltsame Selbstgespräche und dankenswerterweise zünden die Witze ziemlich häufig. Keine Frage: Marvel's Spider-Man ist ein Spiel von Fans der Vorlage für Fans.

Ein grandioses Abenteuer

In drei Skill Trees schalten wir diverse Fähigkeiten frei, welche das Bewegen in der Welt und die Kämpfe sogar noch spaßiger machen, als sie es auch so bereits sind. Quelle: PC Games In drei Skill Trees schalten wir diverse Fähigkeiten frei, welche das Bewegen in der Welt und die Kämpfe sogar noch spaßiger machen, als sie es auch so bereits sind. Etwas wenig Substanz in den ­Nebenaufgaben, uninteressante Non-Spidey-Missionen, verbesserungswürdige Bosskämpfe: das sind die drei größeren Makel, mit denen das Spiel zu kämpfen hat, alles andere ist vernachlässigbar. Angesichts der sonstigen Brillanz kann man aber auch über diese Fehler fast hinwegsehen, und dabei haben wir noch nicht einmal die sehr ansprechende Technik erwähnt. Spider-Man ist sowohl das Spiel, auf das Fans von Spider-Man 2 so lange gewartet haben, als auch ein tolles Abenteuer für all jene, die das erste Mal überhaupt durch Manhattan schwingen.

Meinung und Wertung

Meinungen

Wertung zu Spider-Man (PS4)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Brillantes NetzschwingenTolle SpielweltHervorragendes KampfsystemHerausragender SpielflussSpannende GeschichteSehr gute GrafikProfessionelle Sprachausgabe
Lahme Non-Spidey-MissionenRelativ uninspirierte BosskämpfeNebenaufgaben an sich belanglosEtwas viele Bösewichte verwurstet
Fazit

In Sachen Nebenquests hätte das Spiel mehr Substanz vertragen, in puncto Spielspaß ist es aber unschlagbar!

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