Speed Kings

Test

Jetzt hilft nur noch ein Slide, um auszuweichen. Jetzt hilft nur noch ein Slide, um auszuweichen. Während MotoGP 2 die Realitätsfanatiker anspricht und die verschiedenen Motocross-Rennspiele eher für Fans des Nischensports sind, denkt Acclaim mit Speed Kings jetzt auch an die Arcade-Racer-Freunde und schafft gleichzeitig Konkurrenz fürs hauseigene Burnout 2.

Erst mal alles lernen
Bevor Sie sich bei Speed Kings mit anderen Fahrern heiße Duelle liefern können, müssen Sie zuerst einmal die Fahrschule besuchen und lernen, wilde Stunts zu machen. Egal ob Handstände, freihändiges Fahren oder das total coole Am-Boden-Entlangschlittern (mit dem Motorrad als Untersatz!), bei Speed Kings gibt es viele Möglichkeiten. Mit dem Ausführen von Stunts laden Sie außerdem eine Powerleiste auf. Ist diese voll, so können Sie den Boost aktivieren. Wenn Sie die Fahrprüfungen bestanden haben, können Sie an den Turnieren teilnehmen. Neben der Hauptaufgabe, die einzelnen Rennen zu gewinnen, gibt es bei Speed Kings pro Map auch unterschiedliche Challenges, die Sie erledigen können. Als Belohnung winken Ihnen dafür neue Motorräder und schicke Lederkombis. Wie beim großen Vorbild Burnout 2 finden sämtliche Rennen auf öffentlichen Straßen statt. Das bedeutet natürlich gleichzeitig, dass es öfters zu Unfällen mit anderen Teilnehmern kommt. Glücklicherweise haben die Entwickler dabei drei wichtige Sachen beachtet. 1. Die Anordnung der unbeteiligten Fahrer ist in fast allen Maps fair ausgearbeitet. 2. Die Steuerung ist ordentlich gelungen und das Motorrad lässt sich sehr direkt manövrieren. 3. Auch die Gegner machen regelmäßig Unfälle und so bedeutet ein Sturz noch lange nicht die Niederlage.

Leider kleine Mängel
Leider haben wir auch einige Punkte zu bemängeln. Da wäre einmal die sehr schwankende Qualität der ohnehin nicht vielen Strecken: Während einige spielerisch sehr gut ausgearbeitet sind und die beste Grundlage für schnelle Renn-Action liefern, verstricken sich andere Maps in zu viel Klein-Klein. Hier eine schwierige S-Kurve, da ein verengender Straßenabschnitt und zu guter Letzt noch entgegenkommende Autos: Der Spielfluss wird einfach oftmals stark gebremst. Auch auf technischer Seite zieht Speed Kings im
Vergleich zu Burnout 2 klar den Kürzeren. Zwar läuft das Spiel mit 60 Bildern pro Sekunde, die gebotene Hintergrundgrafik enttäuscht aber auf vielen Strecken mit groben Texturen und kantigen Gebäuden.

Bildergalerie: Speed Kings
Bild 1-3
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Wertung zu Speed Kings (XB)

Wertung:

62 /10

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