Spectrobes

Test Christoph Kraus Florian Brich

Werden die Pokémon von der neuen Monster-Generation gegrillt?

BILD: N-ZONE BILD: N-ZONE Wir befinden uns auf dem Mond Aoboshi und sind auf der Suche nach einem Nest der widerlichen Krawl. Kaum haben wir uns zwischen dem Gewirr aus Gravitationsleitern und Steinschluchten ein wenig umgesehen, wird unser Team auch schon von einem schwarzen Tornado geschluckt. Doch den außergalaktischen Invasoren wird gleich die Luft ausgehen. Mit den Spectrobes Vilamasta und Segulos hauen wir das gegenerische Gewürm in der 3D-Kampfzone ordentlich zusammen und brutzeln es anschließend mit einer Spezialattacke durch.

Da sich im Rücken unserer zwei aktiven Spectrobes noch Spikan und Zozane aufhalten, teilen die Monster in der ersten Reihe umso heftiger aus. Am Ende des geglückten Gefechtes regnen Geld, Erfahrungspunkte und Extra-Gegenstände auf uns herab. Jetzt aktivieren wir rasch den Raketenrucksack, fliegen zu unserem Raumschiff zurück und legen eine kurze Erholungspause im Heilbeamer ein.

Die dunkle Bedrohung

BILD: N-ZONE BILD: N-ZONE Wer aber sind eigentlich die Krawl und warum wandern wir auf den Monden des Planeten Ziba umher? In Spectrobes, dem neuen Monster-Rollenspiel von Disney Interactive Pictures, werden die Grenzen zwischen Gut und Böse schon in den ersten Spielminuten gezogen. Ihr findet euch in der Rolle des jugendlichen Rallen wieder, der als Nachwuchsoffizier der Planeten-Patrouille zufällig zum Spectrobes-Züchter wird. Und damit kann nur er den miesen Krawl Einhalt gebieten. Denn diese Unholde haben schon so manche Galaxis ausgesaugt und sich jetzt das Nanairo-System auf den Speisezettel geschrieben.

Mit Blaster und Schwert lässt sich gegen die Krawl kaum etwas ausrichten. Das muss auch euer Befehlshaber Commander Grant sehr schnell einsehen. Doch eure Figur trägt den sogenannten Prizmod am Unterarm und wird von dem langbärtigen Aldous, der aus einem vor sechzehn Jahren verschwundenen Sonnensystem stammt, ins Bild gesetzt: Nur die Spectrobes können die Krawl besiegen. Zum Glück erhaltet ihr bei Spielbeginn zwei Spectrobes-Racker, den Rest der mehr als 100 Wesen müsst ihr selber finden.

Suchen, Graben, Kämpfen

BILD: N-ZONE BILD: N-ZONE Die Hintergrundgeschichte von Spectrobes führt euch zum Beispiel zu einer schwebenden Stadt, einer Raumkolonie oder auf einen Wüstenplaneten. Die einzelnen Missionen sind recht klischeehaft und werden euch nüchtern aufgetragen. So müsst ihr für einen Schatzsucher einen Schlüsselstein aus Krawl-verseuchten Ruinen bergen, um einen hilfreichen Gegenstand zu erlangen. Oder ihr holt Erkundungen bei Professor Kate ein, nachdem ihr den Angriff eines Krawl-Vilokken-Spähers auf das Hauptquartier der Planeten-Patrouille vereitelt habt.

Auf euren Wegen durch Gesteinslabyrinthe oder enge Höhlen bietet sich ständig die Möglichkeit, nach Mineralien, Kuben und versteinerten Spectrobes-Fossilien zu suchen. Denn ihr werdet ständig von einem Such-Spectrobe begleitet, dessen Scanfunktion ihr mit dem DS-Stylus aktiviert. Der Radius des Scanners und die Art der Funde hängen wiederum davon ab, welches Spectrobe ihr mitführt. Vilar spürt zum Beispiel andere Mineralien auf als Grilda, Nagu oder Dongo. Blaue Blitze weisen auf Achat, Zirkon, Abwehr-, Heilungs- oder ähnliche Gesteinsarten hin, mit denen ihr später eure Spectrobes füttern könnt.

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