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Gelbe Blitze zeigen an, dass ihr ein Spectrobes-Fossil zur späteren Wiederbelebung ausgraben könnt. Mit den kristallinen Kuben, auf die ein Mini-Farbbogen hindeutet, schaufelt ihr Spielhinweise und auch neue Funktionen frei. Wenn ihr nicht gerade am Wühlen seid (siehe Extrakasten), lasst ihr euch von den Tornados zu Schlachten mit den Krawl einfangen. Dort vermöbelt ihr dann Nervtöter mit Namen wie Stobic, Petrova, Greech oder Vizepi.
Willkommen im Inkubator
Während ihr mit eurem Prizmod-Miniterminal Objekte verwalten und die Kampfaufstellung verändern könnt, findet die eigentliche Spectrobes-Zucht im Labor eures Raumschiffes statt. Wir werfen mal eben einen Blick in unsere Inkubator-Kammern: Komainu haben wir erst vor kurzem Leben mit dem entsprechenden Minispiel eingehaucht - er torkelt noch etwas benommen durch die Gegend. In der zweiten Kammer aber tut sich was. Nach reichlich Zufüttern von Platin, Energie B und Heilung C hat sich Aoi in Aoba und Nagi in Nagiryu verwandelt. Außerdem zeigt ein Herzsymbol an, dass sich die beiden Viecher angefreundet haben und als Kampfgespann besonders gut harmonieren.
Erst in der Tertiärphase werden Such-Spectrobes kampftauglich. Dann spielen auch Spezialgegenstände und das Corona-Aurora-Flash-System eine größere Rolle. Bis dahin habt ihr euer Lager mit Spectrobes und Mineralien schon prall gefüllt. Dabei kommt es allerdings zu häufigen Dopplungen, die sich zwar im Detail unterscheiden, beim Ausgraben aber immer dieselbe Form haben. Gleiches gilt für die Minerale. Der Titel weist dadurch einige Längen auf. Selbst wenn ihr später automatisches Bohrwerkzeug einsetzt, habt ihr manchmal einfach keine Lust mehr, den zwanzigsten Nagu oder das x-te Abwehr-B-Mineral auszuwühlen.
Viele, viele Minispiele
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Die Entwickler von Jupiter haben sich wirklich einige exquisite Minispiele einfallen lassen, die das Gameplay weitgehend bestimmen. Das fängt beim Ausgraben der Spectrobes an, wird über das Erwecken, Füttern und Verpuppen fortgeführt und hört selbst bei der Navigation zwischen den Planeten nicht auf. Wobei man gerade auf Letztere getrost hätte verzichten können. Besonders problematisch sind allerdings die Kämpfe.
Euer Held Rallen wird von bis zu zwei Spectrobes begleitet, die sich immer an seiner Position ausrichten und dadurch nicht separat steuerbar sind. Zwar macht es anfänglich Spaß, die einzelnen Attacken eurer Wesen zu betrachten, denn die prächtigen und gut animierten Polygon-Modelle dreschen mit Radsprüngen, Kopfstößen oder Doppelhieben auf die Krawl ein. Wenn ihr euch in den insgesamt zu wuseligen Nahkampf begebt, lasst ihr aber unweigerlich Lebenspunkte.
Daher werdet ihr häufig zu den Spezialattacken greifen. Die Leiste für diese Kampftechnik füllt sich dann so rasch wieder auf, dass ihr schon die nächste Hammercombo lostreten könnt, bevor sich die Monster wieder an euch herangewuselt haben. Damit mögen die Kämpfe zwar hübsch anzusehen sein, sie sind aber sehr monoton. Am Ende bleibt sogar der Eindruck, dass die optisch simpleren Pokémon-Balgereien mehr Eingriffsmöglichkeiten bieten.
