Danach beginnen die Feinde aber auch immer öfter, die Angriffe des Spielers abzuwehren oder selbst Combos auszuführen und sogar Konter anzusetzen. Überragend ist die künstliche Intelligenz deshalb zwar nicht, aber sie funktioniert im Zusammenhang mit den Massenschlachten sehr gut. Feindliche und ei-gene Truppen geraten beispielsweise in mehrere Krisenherde und kämpfen erbittert bis zum Tod. Die Überlebenden suchen sich dann selbstständig neue Gegner.
Neben dieser Storyvariante hat der Spieler auch die Möglichkeit, -Regisseur seiner ganz individu-ellen Kleinkriege zu sein. Im Arena--Herausforderungs-Modus stehen mehrere Arenen bereit, um mit allerlei Gegnern und Gegenständen wie Energie spendende Schreine, explosive Fässer oder Kisten mit normalen oder Brandpfeilen voll gestellt zu werden.
Kantig und doch beeindruckend
In technischer Hinsicht ist Spartan: Total Warrior ein klassisches, zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite sind sämtliche Figuren aus ungewöhnlich wenigen Polygonen zusammengekleistert und mit mittelmäßigen Texturen auch nur durchschnittlich detailliert. Auf der anderen Seite überkommt den Spieler bei Massenkämpfen, an denen Charaktere im dreistelligen Bereich beteiligt sind, sehr oft ein "Wow"-Gefühl. Vollends beeindruckend ist es, wenn man die durchweg konstanten 60 Bilder pro Sekunde realisiert, die nur selten unterschritten werden.
Abgerundet wird der sehr gute grafische Eindruck durch fantastische Lichteffekte. Der Sound ist insgesamt betrachtet gut, muss sich aber aufgrund von etwas demotivierten Synchronsprechern und teilweise thematisch unpassender Musik Kritik gefallen lassen. Gelungenes Schwertgeklirre und wummernde Explosionen passen wiederum sehr gut zur brachialen Action.
