SingStar: The Dome

Test Christian Schönlein

Hier sieht man es ganz deutlich: Christian ist ein ganz heißer Typ. Hier sieht man es ganz deutlich: Christian ist ein ganz heißer Typ. Schon zweimal verwandelte Sony mit SingStar lahme Familienfeten in laute Karaoke-Partys. Die dritte Version kommt nun mit dem Untertitel "The Dome" daher. Die Kollaboration mit der Chart-Show ist ein Hinweis darauf, dass diese Version auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten ist.

Zwar gibt es auch wieder ein paar weltbekannte Oldies wie "It's Not Unusual" von Tom Jones, der Großteil der anwählbaren Songs dürfte älteren Semestern aber wenig sagen. Dafür freuen sich Spieler, die die Charts in- und auswendig kennen, über Songs von Beyoncé, Good Charlotte und Natasha Bedingfield.

Shut Up?

Am Gameplay hat sich natürlich nichts geändert - wie auch? Noch immer johlt man die auf dem Bildschirm angezeigten Texte ins Mikro. Und das möglichst in der korrekten Stimm-lage. Diese wird in Form von Balken eingeblendet. Wenn der Balken, der erscheint, wenn Sie ins Mikro singen, mit der Bildschirmanzeige deckungsgleich ist, schnellt Ihr Punktekonto nach oben.

Neu ist eine Rap-Leiste, die Sie auf ähnliche Art und Weise füllen müssen. Wenn in Stücken wie "Shut Up" von den Black Eyed Peas oder "Roses" von OutKast der Rap einsetzt, müssen Sie mithalten und selbigen im richtigen Takt ins Mikro schmettern.

Let me entertain you

Ebenfalls neu ist der Medley-Modus. In diesem performen Sie drei aneinander gereihte Stücke. Haben Sie den Refrain des ersten Liedes erfolgreich gesungen, so setzt der nächste ein. Solche Medleys sind in Themengebiete wie Balladen oder Oldies unterteilt und ein echter Spaßgarant. Denn da kommt es schon mal zu witzigen Verwirrungen, wenn man die Melodie eines Liedes nicht sofort erkennt und den richtigen Rhythmus zu finden versucht.

Viel Laune macht das besonders, wenn man eine EyeToy-Kamera parat hat. Diese kann man, wie auch schon bei den vorigen SingStar-Spielen, an die PS2 anschließen, um sich selbst beim Singen zu bewundern. Wer keine Kamera am Start hat, guckt beim Spielen die Musikvideos der jeweiligen Songs.

Should I stay or should I go?

Die Auswahl der Stücke ist diesmal, wie bereits erwähnt, auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten und dabei abwechslungsreicher als je zuvor. Wer's gerne etwas rockiger mag, der darf Avril Lavigne nacheifern, Softies geben hingegen "Father And Son" von Ronan Keating und Yusuf zum Besten. Schade nur, dass die deutsche Version mal wieder eine angepasste Songliste hat.

Das wäre eigentlich gar nicht so schlimm, immerhin sind deutsche Lieder wie "Geboren" von den Fantastischen Vier auch echte Ohrwürmer, aber dass The Hives durch Pur und Schockrocker Marilyn Manson durch Martin Kesici - der Gewinner der letzten Star Search-Staffel ist schon lange wieder passé - ersetzt wurden, hätte nun wirklich nicht sein müssen. Für Hardcore-Fans lohnt sich daher durchaus die Überlegung, ob sie nicht lieber zur englischen Version greifen.

Wer bereits zwei Mikros besitzt, hat übrigens wieder die Möglichkeit, sich nur das Spiel ohne Mikros für günstige 30 Euro anzuschaffen. Mit zwei Mikrofonen ist SingStar: The Dome zum Vollpreis von 60 Euro erhältlich

Bildergalerie

Wertung zu SingStar: The Dome (PS2)

Wertung:

89 /10
Fazit

SingStar ist nach wie vor das ultimative Partyspiel. Die Songliste ist abwechslungsreicher denn je.

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