Silent Hill 4: The Room

Test

Silent Hill 4: The Room (Alb)Traumhafte Optik
Der Vorgänger Silent Hill 3 war grafisch schon ein schauriger Leckerbissen; der diesjährige Nachfolger ist jedoch noch eine Spur besser. Düstere U-Bahn-Korridore ziehen sich aufgrund der intelligenten Kameraführung unna-türlich in die Länge und scheinen den Spieler zu ver-schlingen, rostige Wandtex-turen, die mit rätselhaften Schriftzeichen und Fratzen verziert sind, scheinen mit jedem Schritt näher zu rücken und jedes noch so unscheinbare Objekt wirft unheimliche (und vor allem sehr rea-listische) Schatten auf das Szenario des Schreckens. Plötzliche Kameraschwenks und der altbekannte Grieselfilter tun ein Übriges, um subtilen Horror zu erzeugen. Auch die Soundeffekte stehen dem in nichts nach: Von al-len Seiten ertönen entfernte Schreie, unheimliche Bodenknarzer oder das Weinen von Kindern. Wenn man in einer engen Zelle in einer verlassenen Irrenanstalt steht und draußen im Gang Schritte hört, wo eigentlich vor Sekunden alles menschenleer zu sein schien, kann einem schon das Blut in den Adern gefrieren. Das Ganze wird noch von den meisterhaft inszenierten Zwischensequenzen getoppt; die Animationen der meist sehr durchgeknallten Charaktere sind vom Allerfeinsten und könnten einem Hollywoodfilm ent-sprungen sein. Wenn man sich nach etwa 20 Stunden durch die extrem spannende Geschichte an die Endsequenz herangespielt hat, ist man fast schon enttäuscht, dass es bereits vorbei ist. Mit Silent Hill 4: The Room legt Konami den Referenztitel des Genres vor. Mein Tipp: Nur nachts spielen!

Wertung zu Silent Hill 4: The Room (PS2)

Wertung:

91 /10
Fazit

Wir präsentieren: den absolut ungeschlagenen Meister des subtilen Horror-Adventures!.

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