Im Verlauf des Spiels trifft Shadow zahlreiche Bekannteaus anderen Sonic-Spielen .
Die Story von Shadows erstem eigenen Abenteuer ist schnell erzählt: Sonics schwarzes Gegenstück hat sein Gedächtnis verloren und steckt plötzlich inmitten einer Invasion von Außerirdischen. Ob der Spieler aufseiten der Invasoren, der Menschen oder gar für Dr. Egghead kämpft, kann er während des Spiels selbst entscheiden und sich die entsprechenden Missionsziele auswählen.
Hiervon hängt auch ab, welcher Level Sie als Nächstes erwartet. Somit wird dem Spieler eine gewisse Freiheit gegeben, zwischen Gut und Böse zu wählen und Einfluss auf den Spielverlauf zu nehmen, was den Wiederspielwert von Shadows Abenteuer ungemein erhöht.
Der Hauptunterschied zu den mittlerweile betagten 3D-Sonics liegt darin, dass Sie neuerdings Ihre Spielfigur mit Waffen ausrüsten können und sich damit durch die Reihen der Gegner ballern. Mit coolen Aktionen füllen Sie Ihre Energieleiste und benutzen diese, um verheerende Spezialattacken auszuführen. Diese Ballerelemente erweitern zwar das Repertoire an Fähigkeiten Ihres Igels, sorgen aber leider nicht für zusätzlichen Spielspaß.
Im Gegenteil: Shadows Ballerfähigkeit wurde nur halbherzig ins Spiel integriert und ist somit keine wirkliche Bereicherung für das Jump & Run. Abgesehen davon trüben eine durchschnittliche Technik - vor allem in Hinsicht auf Texturen und Framerate - sowie eine oft sehr ungünstige Kameraführung den Spielspaß. Während der Singleplayer-Modus an einem unausgereiften Leveldesign leidet, kränkelt der Multiplayer-Modus vor allem an der Kameraführung, deren Macken hier noch mehr ins Auge stechen.
Dafür passt die treibende Rock-Musik optimal zum Geschehen und auch die Steuerung ist sehr leicht zugänglich und somit ideal für Anfänger oder jüngere Semester geeignet. Trotz der genannten Schwächen werden Sonic-Fans und vor allem jüngere Spieler auch mit Shadows Auftritt und den neuen Fähigkeiten des Igels eine Menge Spaß haben.
