Dieser geschliffene Stein ist nicht einfach nur ein billiger Schmuck-Klunker. Er birgt ein nicht ganz ungefährliches Geheimnis.
Eike Kusch ist sichtlich verwirrt. Was hatte diese mysteriöse Stimme gesagt? Es sei sein Schicksal, zu sterben - und um dem zu entgehen, müsste er einfach in der Zeit zurückreisen und entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen. Er weiß zwar nicht, warum ein so machtvolles Wesen ihm helfen sollte, aber da er keinen anderen Ausweg sieht, nimmt er das Angebot an. Doch alle Mühe scheint vergebens. Denn kaum hat er einen Tod verhindert, wird er Opfer eines weiteren Anschlags. Wer auch immer Eike loswerden möchte, ist ein recht kreativer Kopf.
Tod eines Zeitreisenden
Und so beginnt jedes Kapitel des Spiels damit, dass unser Held dem Tod auf die eine oder andere gewaltsame Art ins Auge blickt. Dann erwartet ihn schon sein seltsamer Gönner namens Homunkulus mit einer spöttischen Bemerkung in seinem dunklen Raum und schickt ihn auf eine weitere Reise durch die Zeit. Seine Odyssee führt Eike durch verschiedene Epochen ein und derselben Stadt. Voraussichtlich größter Kritikpunkt für viele Hardcore-Gamer: die mangelnde Freiheit und Interaktivität. Es wird Ihnen vorgegeben, wann Sie in der Zeit herumreisen und in welcher Epoche Sie suchen müssen. Rätsel werden von Ihrem Charakter so weit selbstständig gelöst, dass Sie nur noch seinen Gedanken zu Ende führen müssen.
Des Pudels Kern
Was ist es also, das das Spiel so faszinierend macht? Zum einen natürlich die wendungsreiche Story, für die es fünf verschiedene Enden gibt. Zum anderen beeindruckt seine Grafik. Die Polygon-Charaktere überzeugen ausnahmslos durch realistische Animationen. Dazu dürfen Sie echtzeitberechnete Lichteffekte bewundern und sich über ständig wechselndes Wetter mit Regen, Nebel und Schnee freuen. Dagegen müssen mal wieder ein paar Abstriche bei den Texturen auf den Figuren und der Umgebung gemacht werden. Zudem läuft das Spiel durchgängig in LowRes. Begrüßenswert die Entscheidung, das Spiel nicht vollständig zu lokalisieren, sondern sich auf deutsche Untertitel zu beschränken.
