Sensible World of Soccer

Test Manfred Patrick Reichl

Keine Bange, diesen Vortext hat kein Fußball-Laie verfasst, der nicht mal den Exmann von Frau Effenberg richtig schreiben kann. Der Fußballprofi Thomas Strunz heißt in diesem Spiel vielmehr mit Nachnamen Stronz. Genauso ergeht es seinen ehemaligen Kollegen, die mit von der Partie sind. Herr Sensible World of Soccer Matthäus nennt sich Met­theos und Klinsmann wird zu Klunsmenn. Über echte Lizenzen verfügt der Titel somit nicht, immerhin kann sich aber die Anzahl der Natio­nal- und Vereinsteams sehen lassen. Sogar mit Teams aus der albanischen Liga können Sie spielen. Die Spielerkader basieren auf den Daten der Saison 1996/97. Auch der Umfang der Spielmodi ist ordentlich. Neben zahlreichen Ligen und Pokalwettbewerben dürfen Sie sogar in einem Karrieremodus als Vereinsmanager Ihr Unwesen treiben. Leider kann das Gameplay nicht mehr überzeugen. Sämtliche Funktionen führen Sie mit der A-Taste aus, die Matches arten daher in wildes Gehämmere auf diesen Knopf aus. Die Steue­rung ist sehr gewöhnungsbedürftig, Sie passen, schießen und grätschen nämlich grundsätzlich nur in die Richtung, in die Ihr Spieler blickt, und der Ball ist nur schwer unter Kontrolle zu halten.

Preis: 800 Microsoftpunkte (9,60 Euro)
Spieler: 1-2
Spieler (Xbox Live): 2

Wertung zu Sensible World of Soccer (X360)

Wertung:

4.0 /10
Pro & Contra
Zahlreiche National- und VereinsteamsViele Spielmodi
Hektisches GameplayBall schwer zu kontrollierenSeltsame Steuerung
Fazit

Hektischer Retro-Kick, der aufgrund der gewöhnungsbedürftigen Steuerung viel Übung benötigt.

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