Neben der Sacred 2-Komplettlösung bieten wir euch spezielle Taktiken und Tipps für die teils knüppelharten Kämpfe gegen die Endgegner.
Die Drachen
Quelle: PC Games
Gegen die Drachen braucht ihr unbedingt Feuerresistenz.
Sollten die Drachen aus Kapitel 6 als Steaks in einem Restaurant landen, keiner würde sie essen, so zäh sind die Kämpfe mit ihnen. Bevor ihr Xanthiar (Lichtkampagne) oder Ordaurcil (Schattenkampagne) zum Zweikampf fordert, solltet ihr zuerst die normalen Gegner in der Umgebung anlocken und erledigen.
Im Kampf gegen die Riesenechse setzt ihr vorzugsweise Waffen oder Magie mit Gift- und Eisschaden ein. Passt auf den Drachenatem auf und nutzt Zauber, die verlangsamen oder lähmen. Pflicht: Reliquien mit Feuerresistenz.
Der Carnach
Quelle: PC Games
Den Carnach besiegt ihr am besten aus der Distanz.
Bei diesem Balrog ... äh, Carnach hat sich Ascaron offenbar von Der Herr der Ringe inspirieren lassen. Doch das Plagiat bringt Sie ebenso ins Schwitzen wie das Original den Zauberer Gandalf. Das Äußere lässt es vermuten, der Carnach setzt vor allem auf Feuerattacken. Er lässt Lava aus dem Boden schießen oder schickt einen ganzen Schwall an Flammen in Richtung eures Helden. Im Nahkampf schwenkt er seinen Speer.
Ist der Carnach angeschlagen, teleportiert er sich in der Gegend herum und beschwört Feuerelementare, die ihn heilen. Kümmert euch um die Dienerkreaturen, sobald sie auftauchen. Am besten schlagt ihr im Kampf mit dem Carnach aus der Distanz zu.
Den magischen Attacken weicht ihr leicht aus, der Dämon sucht kaum den Nahkampf. Wie bei den Drachen bringt die Mischung aus Kälteschaden und Feuerresistenz den Sieg.
Der Nebel
Quelle: PC Games
Der Nebel ist gleich drei Mal euer Gegner.
Nur weil der Bossgegner der Sümpfe keinen Körper besitzt, heißt das nicht, dass er besonders leicht aus den (nicht vorhandenen) Latschen kippen würde. Die boshafte Wolke beeindruckt mit ihrer Penetranz. Den Regenmantel könnt ihr im Schrank lassen: Im Vergleich mit den anderen Zwischengegnern in Sacred 2 ist dieser ein Kinderspiel. Dafür steht ihr dem geisterhaften Boss gleich drei Mal gegenüber.
Fies: Ihr könnt ihn nicht direkt angreifen. Trotzdem schädigt er euch im Gegenzug mit seinen Zaubern. Zudem beschwört er regelmäßig Gruppen von Untoten, die euch in Nahkämpfe verwickeln. So habt ihr es schwer, den magischen Attacken auszuweichen. Egal ob ihr aus der Distanz zuschlagt oder am liebsten die Nahkämpfe sucht: Statt beim Versuch, den Nebel anzugreifen, in der leeren Luft herumzustochern, konzentriert euch auf die Zombies. Obwohl davon Massen auftauchen, sind sie relativ einfach zu besiegen. Und mit jeder vernichteten Gruppe sinken die Lebenspunkte des Nebels.
Versucht wenn möglich seiner Magie zu entgehen, Reliquien mit Zauberresistenz helfen dabei. Dann sollte dieser Boss in null komma Nix im Orkus verschwinden.
Der Garganthropod
Quelle: PC Games
Der Garganthropd ist ein extrem harter Brocken für Magier.
Alles mit mehr als vier Beinen ist Ihnen ein Graus? Dann müssen Sie den Boss von Kapitel 7 blind besiegen: einen riesigen Skorpion! Mit Scheren und Schwanz setzt euch dieser Boss im Nahkampf gut zu. Außerdem sticht er mit seinem lähmenden Stachel nach eurem Charakter.
Regelmäßig ruft der Garganthropod Unterstützung in Form dreier mutierter Skorpione herbei.
Magisch begabte Helden könnten an diesem Endgegner verzweifeln. In Rekordzeit kommt er auf Schlagdistanz heran, sein Reflexionszauber macht ihn gegen Magie praktisch immun. Ihr müsst eure Zauber genau mit seinem Schutzschild abstimmen, um Erfolg zu haben. Daher solltet ihr euch auf den Nahkampf besinnen und euren Gegner möglichst lähmen oder verlangsamen. Dass ihr auf eine hohe Giftresistenz Wert legen solltet, versteht sich von selbst. Kümmert euch außerdem um die T-Skorpione, sobald sie aus dem Boden kriechen. Denn nach einer Weile ruft der Garganthropod neue herbei - egal ob ihr die ersten drei vernichtet haben oder nicht.
