Sacred 2 für PS3 und Xbox 360 - Taktiken für die Bosskämpfe

Tipp Florian Stangl

Neben der Sacred 2-Komplettlösung bieten wir euch spezielle Taktiken und Tipps für die teils knüppelharten Kämpfe gegen die Endgegner.

Kral der Geflügelte
Kral der Geflügelte ist nur durch seine Energiestationen so stark. Quelle: PC Games Kral der Geflügelte ist nur durch seine Energiestationen so stark. Die Vergessene Stadt wird von einem Boss der besonderen Sorte bewacht: Kral ist halb Monster, halb Maschine. Er fliegt und setzt einen Flammenwerfer ein. Abgedreht genug für euch? Kral wirkt wie die Fantasy-Version eines Commanche-Kampfhubschraubers: Statt wärmesuchender Raketen feuert der Wächter der Vergessenen Stadt Bälle aus T-Energie ab, auf die euer Held besonders allergisch reagiert. Mit umgedrehten Steuerdüsen röstet euch Kral auf kurze Distanz wie mit einem Flammenwerfer.
Die Bestie verfügt zudem über ein beachtliches Lungenvolumen: Ein Schrei von ihr lässt den Helden nicht nur mit den Ohren schlackern, sondern seine Rüstung beginnt mit dem Schall mitzuschwingen und verursacht hohen Schaden. Im Nahkampf solltet ihr auf Krals dornigen Schwanz achtgeben. Wenn es sich anbietet, taucht er auch gerne mal ab und fährt wie ein Blitz auf euch herab.
Obwohl Kral am Himmel klebt wie Harald Juhnke einst an der Flasche, könnt ihr ihn auch im Nahkampf verletzen. Allerdings bietet es sich bei diesem Gegner an, auf eine Schusswaffe oder Magie auszuweichen. Denn der schüchterne Kral wahrt gerne Distanz.
Seinen Feuerstößen könnt ihr aus dem Wege gehen, wenn ihr flink genug seid. Beobachtet das Maschinenwesen genau: Bevor es seine mächtigsten Attacken ausführt, muss es an einer der vier Ladestationen Energie tanken. Zerstört die Stationen und ihr habt fortan Ruhe vor den T-Energie-Bällen.

Das Facetteleon
Das Facetteleon ist rasend schnell und unglaublich stark, hier braucht ihr so viele Heiltränke wie möglich. Quelle: PC Games Das Facetteleon ist rasend schnell und unglaublich stark, hier braucht ihr so viele Heiltränke wie möglich. Unglaublich schnell, glatt wie ein Aal und gesegnet mit mehr Leben als eine Katze: Der schwebende Riesenkristall ist einer der härtesten Bossgegner und bringt sogar gestandene Redakteure ins Schwitzen. Das ungewöhnliche Kristallwesen bewegt sich so schnell, dass euch vom Zusehen schon schwindelig wird.
Der Fernkampf eignet sich kaum, um diesem Boss beizukommen. Andererseits schädigt er euren Helden im Nahkampf mit einer Kälteaura und verfügt auch sonst über einen Fundus an Zaubersprüchen, mit denen er euch beharkt, unabhängig von der Entfernung. Gegen magischen Schaden ist das Facetteleon nahezu immun. Daher bringt euch hier nur rohe Gewalt weiter: Legt euch einen Vorrat an Heiltränken zu und schlagt auf euren Gegner ein. Schwache Charaktere mit wenigen Lebenspunkten verzweifeln an der irre schnellen Regeneration des Kristalls, für die er eure Gesundheit anzapft.
Wichtigste Regel im Kampf gegen den vorletzten Bossgegner: Nicht die Nerven verlieren, wenn er sich zwischendurch vollständig heilt. Denn je länger der Kampf dauert, desto mehr zersplittert das Facetteleon. Doch je kleiner es wird, umso schneller attackiert es euch auch.

Die große Maschine
Die große Maschine wird durch vier starke Roboter verteidigt. Quelle: PC Games Die große Maschine wird durch vier starke Roboter verteidigt. Der letzte Verteidigungsgürtel der "Großen Maschine" hat es in sich: Ihr müsst vier futuristische Roboter auseinandernehmen, einer stärker als der andere. Und kein Schraubenzieher in Sicht. Euer Ziel, die "Große Maschine", hockt in der Mitte des Raums und wähnt sich bestens geschützt: Ihr könnt die Kugel aus Energie nicht direkt angreifen.
Stattdessen treten ihr gegen vier Wächter an. Noch bevor ihr euch dem Zentrum nähert, sollten ihr die blauen Teleporter am Rand zerstören. Aus denen strömen sonst hundsköpfige Tempelwächter. Anschließend erwacht der erste Wächter. Geht sofort auf Distanz und lockt ihn hinter sich her. So kann die "Große Maschine" nicht mehr ihr Schild verstärken oder euren Helden unter Beschuss nehmen. Magie und Waffen sind etwa gleich effektiv gegen den Wächter. Deckt ihn mit Spezialschlägen ein und ladet diese mit Konzentrationstränken rasch wieder auf. Falls vorhanden, setzt Schwächungszauber ein.
Ist Wächter Nummer eins in seine Einzelteile zerfallen, aktiviert die Maschine zwei weitere, von denen einer zusätzlich Flammen nach euch spuckt. Lockt die Wächter nacheinander in die Gänge außerhalb, damit ihr nicht gegen beide antreten müssen. Als Letztes will noch ein Elitewächter zu Grabe getragen werden. Dessen einzige Besonderheit ist, dass er mehr aushält aus als seine Vorgänger.

Individuelle Reittiere
Im zweiten Kapitel wartet bereits ein Schmankerl auf euch. Mit einer speziellen Questreihe könnt ihr nämlich die für jede Klasse individuellen Reittiere freischalten. Im hohen Norden des Festlandes wartet eine ganz besondere Aufgabe darauf, von euch entdeckt zu werden. Denn mit der dort beginnenden Quest "Einzigartige Reittiere" heftet ihr euch an die Fersen der schönsten und mächtigsten Begleiter, die Sacred 2 zu bieten hat.
In einem kleinen Dorf an der See erfahrt ihr nämlich von einer Frau, dass ihr Bruder Informationen über eine Insel haben will, auf der ganz besondere Reittiere gezüchtet werden sollen. Und in der Tat: Der gute Herr wirkt zwar etwas verwirrt, jedoch erzählt er etwas von einer Karte, die zu "Mount Island" führt, wo es besagte Tierchen geben soll. Zu finden ist das wertvolle Stück etwas östlich der beschaulichen Siedlung. Daraus geht hervor, dass das Eiland im nordwestlichen Teil des Meeres liegt. Dorthin zu gelangen ist jedoch gar nicht so einfach, da ihr erst mal einen Kapitän auftreiben müsst, der euch auf die Insel bringt.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder sucht ihr den Kapitän in Thylysium auf oder aber ihr spielt bis zum dritten Kapitel, an dessen Ende ebenfalls ein Seemann für euch bereitsteht. "Mount Island" selbst gibt sich wenig spektakulär: Auf der kargen Insel wartet lediglich ein Händler auf euch. Um dem Ziel wieder einen Schritt näher zu kommen, müsst ihr ein paar mutierte Monster erschlagen. Damit verdien ihr euch sich das Recht, eines der besonderen Reittiere erwerben zu dürfen. Ist jedoch auch das geschafft, dürft ihr für eine stolze Summe euer persönliches Reittier in einer der drei wählbaren Farben erstehen!

Götterdämmerung
 (6) Quelle: PC Games (6) Gottlosigkeit wird von Entwickler Ascaron nicht geduldet: In den Dünen wartet ein Tempel auf seine Entdeckung, in dem ihr eurem Gott huldigen dürfen. Erinnert ihr euch noch daran, bei der Charaktererstellung einen von sechs Göttern gewählt zu haben? "Nettes Feature", dachtet ihr, "aber welcher Sinn steckt dahinter?" In der Wüste könnt ihr endlich euer Glaubensbekenntnis ablegen. Davor verlangt ein Priester, dass ihr doch bitte reines Wasser und eine Opfergabe besorgt, um eurem Gott zu huldigen. Worum es sich bei dieser Opfergabe im Einzelnen handelt, unterscheidet sich von Gott zu Gott.
Habt ihr das Gewünschte in der näheren Umgebung eingesammelt und in den Tempel gebracht, empfangt ihr die Taufe und dürft euch fortan als offizieller Kultist eures Gottes bezeichnen. Doch natürlich ist das noch nicht genug, um einen Gott nachhaltig zu beeindrucken. Die Priester schicken euch noch auf weitere Botengänge und fordern Gefälligkeiten ein.
Gesetzt dem Fall, dass ihr nicht vorher die Nerven verliert, winkt am Ende der Questreihe eine individuelle Fähigkeit.

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