Die Entwickler von Sable wollen mit ihrem Spiel Leute zum Zocken bringen, die mit Games sonst nicht so viel am Hut haben. Auf der gamescom 2018 hatten wir die Gelegenheit, einer Präsentation des Spiels beizuwohnen und Fragen zu stellen. In unserer Vorschau erfahrt ihr außerdem das angepeilte Release-Fenster von Sable für Xbox One und PC.
Ambitionierte kleine Entwickler-Teams bringen immer wieder erstaunliche Indie-Titel zustande, die uns in Tests regelmäßig überzeugen und jede Menge Spaß bereiten. Wir denken nur an solche Hits wie Hollow Knight, Shovel Knight, Stardew Valley oder Iconoclasts. Genauso ambitioniert sind die beiden Entwickler von Shedworks, die zu zweit seit eineinhalb Jahren an Sable (jetzt kaufen 9,18 € / 6,81 € ) arbeiten und uns ihr Spiel auf der gamescom 2018 im Rahmen der ID@Xbox-Titel präsentierten. Selbst spielen konnten wir Sable jedoch noch nicht.
Open-World-Abenteuer
Betrachten wir uns Sable, fällt sofort der eigenwillige Grafik-Look ins Auge: Minimalistisches Design und große einfarbige Flächen dominieren die Spielwelt. Einerseits ein interessanter Ansatz, um sich grafisch von Konkurrenz-Spielen abzusetzen, auf Nachfrage verraten die Entwickler aber, dass es angesichts des kleinen Teams auch eine Entscheidung hinsichtlich des Arbeitsaufwandes ist. Ungeachtet dessen wird das fertige Spiel in 4K auf der Xbox One X und am PC laufen sowie HDR unterstützen. Die Entwickler präsentierten uns die noch recht frühe Version von Sable auf Nachfrage in 4K, das Spiel lief so schon weitestgehend flüssig.
Neben der Grafik, der in Sable durchaus große Bedeutung beigemessen wird, steht im Open-World-Spiel der Londoner Entwickler die Story im Mittelpunkt. Als Protagonistin und Namensgeberin Sable verlasst ihr euren Heimatort und macht euch auf zu einem Abenteuer durch die weitläufige Wüste, so wie es alle Jugendlichen in einem gewissen Alter innerhalb der Spielwelt tun.
Quelle: Microsoft
Sable in der gamescom-Vorschau (7)
Auf eurer Reise lernt ihr, euch in der Wüste unter widrigen Bedingungen durchzuschlagen - und werdet dadurch erwachsen. Dabei setzt Sable vor allem auf ein Masken-System, einzelne Masken erhaltet ihr für gelöste Rätsel oder andere bestandene Aufgaben. Kämpfe gibt es nicht, dafür aber einen treuen Begleiter: Das Hover-Bike. Mit diesem kommt ihr nicht nur blitzschnell voran, ihr könnt das Bike auch modifizieren und verbessern. Unterwegs trefft ihr andere Jugendliche, die gerade das selbe Abenteuer durchmachen wie ihr selbst. Ein konkretes Spielziel gibt es im Grunde nicht, lediglich die Rückkehr als gewachsene Persönlichkeit in euren Heimatort definiert das Ende des Hauptspiels. Auf eine konkrete Anleitung wird weitestgehend verzichtet, lediglich eine Karte sowie Briefe von Zuhause geben euch Hinweise, was ihr als nächstes tun könntet.
Bildergalerie
Erlebnisse im Mittelpunkt
Wie die Entwickler bei der Präsentation auf der gamescom verrieten, gibt es in Sable ganz bewusst keine Kämpfe, auch ein progressives Rollenspiel-System findet ihr nicht vor. Stattdessen sollt ihr euch auf das Abenteuer und das Kennenlernen anderer Abenteurer konzentrieren. Ganz bewusst sollen mit Sable primär Gelegenheitsspieler angesprochen werden, die sonst eher keine großen Spieler sind. Ein konkretes Release-Datum gibt es indes noch nicht, allerdings peilt das Studio Shedworks eine Veröffentlichung Ende 2019 an. Wenn ihr jetzt Lust auf Sable bekommen habt, müsst ihr euch also noch mindestens über ein Jahr gedulden.
