Alyssa rettet den verletzten Kevin im letzten Moment und hilft ihm bei der Flucht.
Wo bitte geht's hier online?
Obwohl die Offline-Variante von Outbreak im Schatten des Online-Spiels steht, ist der Titel dennoch absolut kein Reinfall. Die Tatsache, dass Outbreak - wie bereits erwähnt - spielmechanisch stark den Vorgängern ähnelt, verschiedene Schwierigkeitsgrade den Titel für jeden Spieler fordernd gestalten und die einzelnen Szenarien sehr kurz und storytechnisch nicht verknüpft sind, macht den Titel sozusagen zum "Resident Evil-Snack für zwischendurch". Wenn Sie Lust auf eine Zombiehatz haben, aber nicht gleich mehrere Stunden für ein ganzes Abenteuer aufbringen können oder wollen, sind die kurzen Szenarien von Outbreak optimal. Neue Spiel-Elemente wie die Möglichkeit, sich in Schränken und unter Betten zu verstecken, oder zerbrechende Nahkampfwaffen verleihen Resident Evil Detailreichtum und einen realistischen Touch. Auch die Zombie-Gauge ist eine gelungene Neuerung. Diese Anzeige steigt kontinuierlich während des Spiels. Wenn sie 100 Prozent erreicht, dürfen Sie online für kurze Zeit als Zombie umherstreifen, in der Offline-Variante geben Sie allerdings gleich den Löffel ab. Diese neuen Elemente rechtfertigen aber wohl kaum einen teuren Im-port. Denn ein solcher käme hierzulande einem Release ohne den Online-Modus gleich. Die japanische Version von Outbreak ist nur mit einem japanischen Netzwerk-Adapter und einem bezahlten Account spielbar. Dieser kostet umgerechnet etwa 8 Euro im Monat. Die onlinefähige US-Version wird hingegen kostenlos zu spielen sein. Auf die Frage, in welcher Form Outbreak nun in Europa erscheinen wird, konnte uns Capcom allerdings noch immer keine Antwort geben. Ende Januar - leider nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe - findet eine Pressekonferenz statt, in der die Entscheidung bekannt gegeben werden soll. Im nächsten Heft können wir Ihnen also hoffentlich mehr dazu erzählen. Bis dahin heißt es warten und Daumen drücken.
