Resident Evil Outbreak File #2

Test

Die Umgebungen sehen klasse aus und bieten viele Details. Die Umgebungen sehen klasse aus und bieten viele Details. Haben europäische Spieler wirklich viel verpasst, weil sie Resident Evil Outbreak nicht online spielen konnten? Der Nachfolger soll es zeigen, denn im Gegensatz zum Vorgänger dürfen diesmal wirklich alle Spieler den Netzwerkadapter anschmeißen. In fünf neuen Szenarien geht es schlurfenden Zombies, aggressiven Hyänen und sogar einem untoten Elefanten an den Kragen!

Gemeinsam einsam

Wer keinen DSL-Anschluss besitzt, kann natürlich auch diesmal an der Seite von KI-Mitstreitern um sein Leben rennen. Erneut hat man die Wahl zwischen acht verschiedenen Charakteren, die allesamt aus dem Vorgänger bekannt sind. Die virtuellen Jungs und Mädels sollen reale Menschen so gut es geht ersetzen, was in der Praxis allerdings meist eher unfreiwillig komisch wirkt.

Von Beginn an rennen Ihre computergesteuerten Kollegen ziemlich planlos durch die Gegend, und wenn Ihnen jemand im Angesicht eines riesigen Zombie-Elefanten spontan einen nutzlosen Gegenstand überreichen will, dann haben Sie zumindest kurz etwas zu schmunzeln, ehe Sie die Beine in die Hand nehmen und vor dem riesigen Ungetüm flüchten.

Derlei Situationen kennen Spieler des ersten Teils bereits und können sich schon mal auf weitere Déjà-vu-Erlebnisse einrichten. Während die Umgebungen komplett neu sind, erinnern viele der Rätsel an vergangene Episoden. Wie so oft muss mal wieder eine Riesenpflanze dran glauben und ein Tyrant darf natürlich auch nicht fehlen.

Vorrangig bekommen Sie es aber mit den populären Schlurf-Zombies zu tun, die nach ein paar gezielten Schüssen für immer das Zeitliche segnen. Dabei fällt sofort eine Neuerung auf: Erstmals können Sie sogar mit der gezogenen und auf den Gegner gerichteten Waffe umherlaufen. Ansonsten war Capcom eher sparsam, echte Neuheiten sind Mangelware. Immerhin gibt es jetzt auch die Möglichkeit, sich bei einem Ihrer Partner zu entschuldigen.

Sammelwahn

Damit auch Solo-Spieler genug zu tun bekommen, spendierte Capcom fünf neue Szenarien, die allesamt recht kurz ausfallen, aber unzählige Geheimnisse beinhalten. Der Weg ist das Ziel und es geht nicht immer darum, möglichst schnell den Abspann zu sehen, sondern auch wirklich alle versteckten Gegenstände zu finden. Diese schalten später neue Kostüme und weitere Boni frei. Allerdings ist in der Welt von Resident Evil nichts umsonst.

Für jede absolvierte Mission kassieren Sie Punkte, die Sie dann in das gewünschte Extra investieren können. Wohl dem, der noch einen Spielstand des Vorgängers auf der Memory Card schlummern hat, denn dieser schaltet bereits zu Beginn von File #2 einige Extra-Kostüme und dergleichen frei. Echte Hardcore-Fans der Serie werden es sich jedoch nicht nehmen lassen, einfach jeden Bonus selbst zu erspielen, auch wenn dies bedeutet, das Spiel unzählige Male mit den verschiedenen Charakteren durchzuspielen. Praktischerweise erhalten Sie natürlich auch Punkte für eine absolvierte Mission, die Sie online in Angriff genommen haben.

Flotter Vierer

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