Replaced in der Vorschau: Kämpfe und Details

Special Michael Grünwald
Replaced in der Vorschau: Kämpfe und Details
Quelle: Thunderful Publishing

In Sachen Stil und Atmosphäre macht Replaced kein Titel so schnell etwas vor. Doch wie sieht es beim Gameplay aus?

Zudem gibt es Schleichpassagen, bei denen wir uns langsam von Versteck zu Versteck bewegen müssen. Werden wir entdeckt, gehen wir direkt drauf und starten am letzten Checkpoint neu. Manchmal werden solche Parts mit anschließenden Fluchtabschnitten verbunden, bei denen es darauf ankommt, uns schnell in Sicherheit zu bringen.

Die Stellen sind weder innovativ noch allzu anspruchsvoll, lockern das Gameplay zwischendurch aber immer wieder auf. Spaß machen die Abschnitte allemal und im Gegensatz zu den actiongeladenen Kämpfen wird das Geschehen dadurch deutlich entschleunigt.

Die Atmosphäre von Replaced ist direkt auf den ersten Blick zum Verlieben. Der Pixel-Look passt perfekt zum Cyberpunk-Szenario. Quelle: PC Games Die Atmosphäre von Replaced ist direkt auf den ersten Blick zum Verlieben. Der Pixel-Look passt perfekt zum Cyberpunk-Szenario.

Voll auf die Schnauze

Zwischendurch treffen wir nämlich immer wieder auf diverse Widersacher und in den Auseinandersetzungen geht es ordentlich rund. Die Steuerung von Replaced ist einfach gehalten und funktioniert äußerst intuitiv.

Während wir im normalen Spielverlauf unsere Figur nach links und rechts steuern, auf Knopfdruck Objekte schieben und über Hindernisse springen können, kommen auch die Kämpfe mit einer überschaubaren Tastenbelegung aus. Für den schnellen Spielspaß ist das aber perfekt.

Sobald sich uns eine Gruppe in den Weg stellt, prügeln wir uns regelrecht im Flow durch die Gegner und besiegen einen nach dem anderen. Uns steht dabei lediglich eine aktive Taste für den Nahkampf zur Verfügung und dennoch endet die Auseinandersetzung nicht im stupiden Knöpfehämmern.

Sobald über den Köpfen unserer Feinde ein Angriff angezeigt wird, müssen wir entweder mit einer Hechtrolle ausweichen oder im richtigen Moment die Taste zum Kontern drücken. Das fügt dem Widersacher Schaden zu, betäubt ihn und bringt uns wichtige Sekunden, um auf die anderen Gegner zu reagieren.

Durch Konterangriffe und unsere Huxley-Waffe erledigen wir unsere Feinde deutlich schneller. Das ist auch wichtig, denn meistens sind die in der Überzahl. Quelle: PC Games Durch Konterangriffe und unsere Huxley-Waffe erledigen wir unsere Feinde deutlich schneller. Das ist auch wichtig, denn meistens sind die in der Überzahl. Meistens sind wir in den Fights in der Unterzahl und brauchen gute Reflexe sowie richtige Entscheidungen, denn manche Feinde greifen gleichzeitig an. Unfair oder besonders herausfordernd sind die Kämpfe aber dennoch nicht.

Das liegt hauptsächlich daran, dass die Steuerung übersichtlich ist und wir schnell ein Gespür dafür entwickeln, welche Gefahren wir zuerst ausschalten sollten. Zielt jemand mit einer Knarre auf uns, müssen wir uns zunächst um diese Person kümmern.

Außerdem gibt es für den Notfall noch die Huxley-Waffe. Eine Pistole, die ordentlichen Wumms hat, und mit der wir unsere Feinde inklusive stylischem Vollstrecker erledigen. Auf Knopfdruck feuern wir die Waffe ab und Reach sorgt im Anschluss für den Rest. Die Finisher sind nicht nur brutal, sondern passen perfekt zur düsteren Atmosphäre von Replaced. Im Anschluss braucht der Schießprügel eine gewisse Aufladezeit, bis wir ihn wieder verwenden dürfen.

In den Kämpfen werden ordentlich Hiebe ausgeteilt und eingesteckt. Manchmal müssen wir auch Schüssen von unseren Gegenspielern ausweichen. Quelle: PC Games In den Kämpfen werden ordentlich Hiebe ausgeteilt und eingesteckt. Manchmal müssen wir auch Schüssen von unseren Gegenspielern ausweichen.

Die Liebe zum Detail

Zum bevor beschriebenen Look kommen noch einige Kleinigkeiten obendrauf, die zeigen, mit wie viel Herzblut die Entwickler in den letzten Jahren an dem Projekt gearbeitet haben. Sobald wir mit unserer Figur beispielsweise ein scanbares Objekt finden, zoomt die Kamera auf unser PDA-ähnliches Gerät herein und wir können die Texte lesen.

Scrollen wir mit Mausrad oder Sticks auf dem Gamepad durch die Menüs, benutzt unser Charakter seine Finger, um die Tasten auf dem Gerät zu betätigen. Solche Details sind zwar nur eine kleine Spielerei, trotzdem ist es schön, dass sie eingebunden wurden.

Unsere Figur hüpft außerdem unterschiedlich über mittelhohe Hindernisse, je nachdem, wann wir mit ihr abspringen. Sind wir zu spät dran, klettert Reach eher über das Objekt, passt das Timing des Sprungs, gibt es nur einen kurzen Kontakt obendrüber. Reagieren wir bei umgestürzten Bäumen und Strommasten überhaupt nicht, stolpert unsere Figur sogar darüber und fällt hin. Während Verfolgungsabschnitten kann uns das am Ende zum Verhängnis werden und über Leben und Tod entscheiden.

  1. Seite 1 Story, Stil und Gameplay
  2. Seite 2 Kämpfe und Details
  3. Seite 3 Technik und Ersteindruck
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