Im Capture-the-Fly-Modus jagen die Teilnehmer einander geflügelte Lums ab.
Zusammen mit sieben Bildschirm-Kollegen tollt der französische Jump&Run-Held durch eine ganze Palette witziger Wettspiel-Modi. Sie beginnen in der ersten von fünf Ligen, von denen jede drei Rennstrecken und drei Kampf-Arenen für bis zu vier Teilnehmer enthält. Wie so oft dürfen Sie jedoch auch in den Splitscreen-Matches nur die Kurse besuchen, die Sie bereits im Einzelspielermodus über Erstplatzierungen freigespielt haben. Das kann dauern, denn an jedem Schauplatz gilt es wiederum verschiedenen Spielvarianten zu meistern: Auf den Rennparcours können Sie neben den "einfachen" Wettläufen zusätzlich Lums (verschiedenfarbige und -funktionelle Glühwürmchen) aufsammeln oder sich in einer Schmetterling-Jagd Zeitboni erkaufen. Dabei gibt es Dutzende von Möglichkeiten, von der Startlinie ans Ziel zu kommen, indem man sich zum Beispiel an Lums entlanghangelt, Sprungbretter nutzt, um Abkürzungsebenen zu erreichen oder Schalter betätigt, um Hindernisse oder Gebäudeteile zu verschieben - was die Gegenspieler natürlich so richtig schön aus dem Konzept bringt. Nur wer ausgiebig Gebrauch von den diversen Mechanismen macht und die für seine Figur geeignetste Route austüftelt, hat eine Chance zu gewinnen. Die Fetzen fliegen in den Arenen, wo sich die Spieler mit Raketen und anderen Spezialwaffen gängeln oder einander glitzernde Lums abjagen. Die Grafik, deren klare Highlights die niedlich animierten Helden darstellen, liegt etwa auf dem Niveau von Rayman Revolution; dessen verträumter Soundtrack wurde allerdings von flotteren, treibenderen Beats abgelöst. Ließen sich auch die Figuren etwas schwungvoller steuern und hätte die Engine nicht regelmäßig mit mittleren Slowdowns zu kämpfen, wäre für die Mischung aus Jump & Run, Rennspiel und Multiplayer-Action das Hit-Siegel durchaus drin gewesen.
Bildergalerie: Rayman M
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