Rayman 3: Hoodlum Havoc

Test

Überall werden Rayman und Globox von den Hoodlums steckbrieflich gesucht. Überall werden Rayman und Globox von den Hoodlums steckbrieflich gesucht. Bösewichte ohne Ende
Unzählige Hoodlums werden sich euch dabei kampflustig in den Weg stellen. Um gegen diese finstere Armee besser gewappnet zu sein, solltet ihr vor allem mit euren Fäusten perfekt umgehen können. Die meisten Gegner können durch einfache Faustschläge, die mit dem B-Button auszuführen sind, aus dem Weg geräumt werden. Damit Rayman mehr Schwung beim Schleudern seiner Faust bekommt, müsst ihr den B-Knopf lediglich länger gedrückt halten. Da sich die Hoodlums aber manchmal auch hinter einem Schutzschild verbergen, ist häufig ein Schlag um die Ecke nötig. Um sich diese Schurken vom Hals zu schaffen, müsst ihr während des Schlagabtausches lediglich die rechte Schultertaste gedrückt halten. Auf diese Weise kann sich Rayman seitwärts bewegen, ohne sein Ziel aus den Augen zu verlieren. Dieses Manöver ist außerdem hervorragend dazu geeignet, gegnerischen Kugeln auszuweichen, und ist auch manchmal bei Kämpfen gegen einen Endgegner unbedingt erforderlich.

Rettet die Kleinlinge
Während des Spiels solltet ihr immer und überall die Augen nach Kleinlingen offen halten. Die friedlichen Bewohner sind Meister der Magie und des Gesangs. Ihre musikalische Lebensweise zog die Aufmerksamkeit der Hoodlums auf sich, welche die friedfertigen Gesellen kurzerhand gefangen nahmen und in winzige Käfige sperrten. Im Allgemeinen hat sich das Spielprinzip nicht großartig geändert. Neu ist allerdings, dass Rayman unter anderem als Dank für die Rettung von Kleinlingen nach und nach fünf verschiedenfarbige Dosen erhält. Kommt Rayman mit solch einer Dose in Berührung, so besitzt er für einen kurzen Moment diverse Superkräfte, wie beispielsweise einen Enterhaken oder eine Faust mit durchschlagender Wirkung. Die Zeit, in der diese Power-Fäuste genutzt werden können, ist zwar nicht allzu lange, wird aber durch einen am Bildschirm erkennbaren Timer angezeigt.

Kurzes Resümee
Zwar knüpft dieser Teil weniger an die mystischen Vorgänger an, dafür sind die eingestreuten Gags wirklich zum Lachen. Ei-ne stimmige Farbzusammenstellung, gelungene Texturen, beeindruckende Lichteffekte und eine wunderschöne Weitsicht sorgen für die nötige Atmosphäre. Die verschiedenen Welten sind allesamt großzügig gestaltet, wobei es viele versteckte Bereiche zu entdecken gibt. Der Spieler muss sich schon einige Mühe geben, um alle versteckten Extras zu finden. Wie auch schon diverse Vorgänger kann Hoodlum Havoc vor allem mit Abwechslungsreichtum und Detailverliebtheit glänzen. Auch die von Zeit zu Zeit eingestreuten, meist wirklich witzigen Zwischensequenzen fesseln den Spieler an das Geschehen.
Auch soundtechnisch kann das Spiel punkten. Die musikalische Untermalung reicht von lustigem Cartoon-Gedudel bis hin zu funkigem Jazz. Außerdem konnte der "Meister" Guildo Horn, wie ihn seine Anhänger nennen, für die Synchronisation von Globox gewonnen werden. Dass er sehr viel Spaß bei seiner Arbeit hatte, ist herauszuhören. Die Kameraführung ist eigentlich das Einzi- ge, was es wirklich leicht zu bemängeln gibt. Mittels des C-Sticks positioniert man die Kamera meistens in die ge-wünschte Richtung. Allerdings leider nur meistens ... Beispielsweise kann in manchen Bereichen eines Levels die Perspektive gar nicht oder nur begrenzt geändert werden, was vor allem in hitzigen Gefechten von Nachteil sein kann, da es dadurch etwas problematisch wird, einen Gegner ins Visier zu nehmen. Außerdem bleibt die Kamera ab und an in bestimmten Ecken kurzzeitig hängen, was allerdings zum Glück nicht sehr häufig vorkommt. Nichtsdestotrotz ist aber eines sicher: Raymans neuestes Action-Adventure sollte sich kein Spieler entgehen lassen.

Wertung zu Rayman 3: Hoodlum Havoc (GC)

Wertung:

89 /10

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