Rayman 3: Hoodlum Havoc

Test

Die Liebe zum Detail ist hier sehr gut erkennbar – sogar Blütenstaub ist zu sehen.
Die Liebe zum Detail ist hier sehr gut erkennbar – sogar Blütenstaub ist zu sehen. Alles fängt mit einem einzigen roten Lums an, einem kleinen Geschöpf voller positiver, heller Energie. Bereits in den vorangegangenen Versionen erhielt Rayman von diesen winzigen Kreaturen Unterstützung. Sie dienten ihm beispielsweise als Speicherpunkte oder füllten seine Lebensenergie wieder auf. Eines schönen Ta-ges erblickt ein einzelnes rotes Lums namens André etwas so Schreckliches, dass es vor lauter Angst und der Bosheit, die es zu Gesicht bekam, schwarz wird. Dieses einzelne winzige Etwas steckt alle anderen Lums, mit denen es in Berührung kommt, rasend schnell an. Das Böse verbrei tet sich wie ein Virus, wodurch sich eine ganze Armee von bösen schwarzen Lums, den so genannten Hoodlums, formiert. Diese hinterlistigen Kreaturen haben das Ziel, die Welt zugrunde zu richten.

Fliegentransporter
Bereits der erste Blick auf das Intro verspricht dem Spieler, in eine bunt schillernde, aufwendig gestaltete Welt entführt zu werden. Murphy, eine kleine, aufgedrehte Fliege, schwirrt mit Rayman als Ballast durch einen mystischen Wald, in dem es vor leuchtenden Lums nur so wimmelt. Wenn ihr in die Haut unseres Helden schlüpft, besteht eure erste Aufgabe darin, Murphy so zu steuern, dass alle verstreuten Lums eingesackt werden können. Murphy wird dabei euer Talent als Fluglotse mehr oder auch weniger freundlich kommentieren. Sobald ihr genügend Lums gesammelt habt, stürzt euch Murphy (indem er euch einfach sehr unsanft fallen lässt) in das Abenteuer.

Good old Rayman
Während ihr die erste Welt "Der Feen-Rat" wie gewohnt laufend, hüpfend oder mittels des rotierenden Haarschopfes schwebend erforscht, steht euch Murphy ständig mit Rat und Tat zur Seite. Die Fliege, die aufgrund ihrer großen Augen an Puck erinnert, gibt anfangs alle möglichen Tipps aus einem Handbuch zum Besten. Der Schlaumeier Murphy macht so den Spieler langsam mit Raymans Bewegungsfähigkeiten vertraut. Durch die ausführ- lich erteilten Ratschläge ist es selbst für GameCube-Frischlinge nicht notwendig, die Spielbeschreibung zur Hand zu nehmen. Die Vermutung, dass Rayman 3 Hoodlum Havoc nur für junge Konsolen-Besitzer geeignet sei, kann allerdings gleich beiseite geschoben werden. So schreien in späteren Sequenzen manche Bösewichte beispielsweise nach frischem Fleisch oder sogar einer Portion Hirn und auch Murphys Witze sind ab und an nicht ganz ohne.

Rettet Globox
Ein wenig später erfahrt ihr, warum es um die Gesundheit von Raymans bestem Freund Globox, einem großen, dicken Frosch, nicht so gut bestellt ist. André, der Lord der dunklen Lums, startet eine Attacke auf die beiden Freunde. Globox "rettet" die Situation vorerst, indem er André vor lauter Schreck versehentlich verschluckt. Daraufhin beginnt Globox sich ganz seltsam zu benehmen und eine eigenartige Sucht nach Pflaumensaft zu entwickeln. Der Lord der dunklen Lums zwingt ihn sogar dazu, sich das Gebräu fässerweise hinter die Binde zu kippen. Dummerweise ist Globox aber auf dieses Gesöff allergisch, was seiner Gesundheit natürlich nicht gerade zugute kommt. Mit dem riesigen Frosch im Schlepptau müsst ihr euch auf die Su-che nach drei Kleinlingen, den so genannten Heilern, machen. Globox' Schicksal liegt in ihren Händen und es darf natürlich keine Zeit verloren werden, da André in Globox' Bauch zu viel Schaden anrichten könnte. Während eurer Reise solltet ihr auch so viel Münzen wie möglich einsammeln, da euch ein bestimmter Betrag immer wieder Zugriff auf einen weiteren Bonus-Level verschafft. In solch einem Extra-Level müsst ihr beispielsweise auf einer Rakete sitzend schma-le Schienen entlangdüsen und dabei abermals so viele Münzen wie möglich ergattern.

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