Raging Blades

Test

Der Zauberer lässt seine Gegner in der Luft hängen. Der Zauberer lässt seine Gegner in der Luft hängen. Aus unerfindlichen Gründen wird in Deutschland die Bezeichnung Beat'em Up heute für jede Art von Kampfsportspiel verwendet. Den Ursprung hat dieser Begriff aber bei Arcade-Spielen im Stil von Double Dragon und Final Fight, die spielerisch mit dem Duell-Gedanken eines Tekken nicht viel zu tun hatten. Vielmehr prügelten sich dabei ein bis zwei Spieler von links nach rechts durch scrollende Levels und machten einer gegnerischen Übermacht den Garaus. Raging Blades ist endlich mal ein moderner 3D-Vertreter dieses in Vergessenheit geratenen Genres, der im Gegensatz zu Enttäuschungen wie The Bouncer oder Hidden Invasion den für diese Art von Spiel wichtigen Zwei-Spieler-Modus bietet. Zwar mögen der Spielablauf mit relativ wenigen Moves nicht sehr ausgefeilt sein, die Grafik eher zweckmäßig und die Soundeffekte bemerkenswert schlecht sein, doch irgendwie kommt hier gerade zu zweit ganz ordentlicher Spaß auf. Das Hauptproblem von Raging Blades ist die Tatsache, dass man dauernd gegen mehrere Gegner kämpfen muss, obwohl die Attacken fast alle gegen einzelne Widersacher gedacht sind. Und genau das Problem entfällt beim Spielen zu zweit. Der zusätzliche Duell-Modus für bis zu vier Spieler (ohne Computergegner) ist aufgrund der simplen Spielmechanik aber nicht der Rede wert. Bemerkenswert ist der getrickste PAL-Modus mit flimmernden Zwischenzeilen - erst das 60-Hz-Bild ist ruhig.

Wertung zu Raging Blades (PS2)

Wertung:

50 /10

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