Technisch macht der Racer einen guten Eindruck. Man rast flüssig und ruckelfrei durch die Metropole, störende Pop-ups gibt es nicht. Bedauerlicherweise brechen die Fahrzeuge aufgrund der etwas schwammigen Steuerung öfter ungewollt aus und ein richtiges Geschwindigkeitsgefühl will auch nicht so recht aufkommen. Bei der Grafik wurde einiges eingespart: Bis auf das eigene Auto, das schön in Szene gesetzt ist und mit netten Spiegelungseffekten aufwartet, fährt man durch eine mehr als texturarme Gegend oder betrachtet Zwischensequenzen, deren Protagonisten hölzerner nicht agieren könnten. Die Mu-
sikuntermalung spricht leider nur Fans der härteren Klänge an und klingt trotz Dolby Surround eher mager. Soundeffekte wie Motorengeräusche oder die englische Sprachausgabe wirken lächerlich. Wer jedoch nicht vor mäßigen Need for Speed Underground-Klonen zurückschreckt, kann ja einen Blick auf dieses Spiel riskieren.
